AnyDevice und Softphone Fallbackszenarien
Hinweis
Beispielskripte für Massenänderungen an Benutzern erhalten Sie in folgenden Kapiteln:
Die Fallback-Szenarien sollen greifen, wenn ein AnyDevice- oder Softphone-Benutzer besetzt ist, sein Device nicht verfügbar ist oder nach einer bestimmten Zeit nicht angenommen wird.
Diese Einstellungen können in jedem Client individuell konfiguriert werden. Über die Powershell besteht nun die Möglichkeit, diese Einstellungen zentral vorzunehmen.
Die Powershell-Befehle sind Get-XpLineForwardData zum Lesen und Set-XpLineForwardData zum Setzen der Daten.
Als Parameter stehen -ForwardMode und -UserNames zur Verfügung.
Der Parameter -ForwardMode ist zwingend notwendig. Er unterstützt die folgenden Werte:
- NoAnswer
Für Einstellung: Anruf wird nicht angenommen.
- Busy
Für Einstellung: Besetzt - Wenn Sie ein anderes Gerät verwenden.
- Busy2
Für Einstellung: Besetzt - Wenn Sie Softphone Desktop verwenden.
- Busy3
Für Einstellung: Besetzt - Wenn Sie Softphone Mobile verwenden.
- Unavailable
Für Einstellung: nicht betriebsbereit - Wenn Sie Softphone Desktop verwenden.
- Unavailable2
Für Einstellung: nicht betriebsbereit - Wenn Sie Softphone Mobile verwenden.
Die entsprechenden Einstellungen finden Sie im XPhone Client unter Konfiguration - Geräteverwaltung - Erweitert

NoAnswer
Dies ist ein Fallback, wenn der Anruf nicht angenommen wird. Folgende Eigenschaften stehen zur Verfügung:
NoAnswerDelaySecondsVerzögerung in Sekunden, ab wann der Fallback greift, wenn der Anruf nicht entgegengenommen wird. Übergabe als
Integer, unterstützte Werte sind -1 (default), 20, 25, 30, 45, 60
NoAnswerTargetInternalAktionsziel für interne Anrufe. Übergabe als
String, unterstützte Werte sindoff(Aus) undforward(Rufnummer)
NoAnswerTargetInternalCallNumberRufnummer, an die weitergeleitet wird, wenn der Fallback greift. Übergabe als
String, muss gesetzt sein, wennNoAnswerTargetInternalden Wertforwardhat.
NoAnswerTargetExternalAktionsziel für externe Anrufe. Übergabe als
String, unterstützte Werte sindoff(Aus) undforward(Rufnummer)
NoAnswerTargetExternalCallNumberRufnummer, an die weitergeleitet wird, wenn der Fallback greift. Übergabe als
String, muss gesetzt sein, wennNoAnswerTargetExternalden Wertforwardhat.
Beispiel
Für den Benutzer Testuser01 soll der Fallback so eingestellt werden, dass für interne Anrufe an die Nummer +4989840798333 weitergeleitet wird. Für externe Anrufe soll nichts passieren. Die Verzögerung, bis der Fallback greift, soll 30 Sekunden betragen:
Get-XpLineForwardData -ForwardMode "NoAnswer" -UserNames "Testuser01" | foreach{$_.NoAnswerDelaySeconds = 30; $_.NoAnswerTargetInternal = "forward"; $_.NoAnswerTargetInternalCallNumber = "+4989840798333"; $_.NoAnswerTargetExternal = "off";$_} | Set-XpLineForwardData
Hinweis
Dieses Beispiel funktioniert nur, wenn Sie die Benutzer explizit angeben. Wenn Sie eine Massenänderung auf der Basis von Standorten/Konfigurationsgruppen durchführen möchten, folgen Sie bitte dem Beispiel in den Praktischen Anwendungsfällen.
Ergebnis

Busy
Dieser Fallback wird verwendet, wenn AnyDevice verwendet wird und belegt ist. Die folgenden Eigenschaften stehen zur Verfügung:
BusyTargetInternalAktionsziel für interne Anrufe. Übergabe als
String, unterstützte Werte sindreject(Abweisen) undforward(Rufnummer)
BusyTargetInternalCallNumberRufnummer, an die weitergeleitet wird, wenn der Fallback greift. Übergabe als
String, muss gesetzt sein, wennBusyTargetInternalden Wertforwardhat.
BusyTargetExternalAktionsziel für externe Anrufe. Übergabe als
String, unterstützte Werte sindreject(Abweisen) undforward(Rufnummer)
BusyTargetExternalCallNumberRufnummer, an die weitergeleitet wird, wenn der Fallback greift. Übergabe als
String, muss gesetzt sein, wennBusyTargetExternalden Wertforwardhat.
Beispiel:
Für den Benutzer Testuser01 soll der Fallback so eingestellt werden, dass für interne Anrufe an die Nummer +4989840798333 weitergeleitet wird. Externe Anrufer sollen abgewiesen werden:
Get-XpLineForwardData -ForwardMode "Busy" -UserNames "Testuser01" | foreach{$_.BusyTargetInternal = "Forward"; $_.BusyTargetInternalCallNumber = "+4989840798333"; $_.BusyTargetExternal ="reject"; $_} | Set-XpLineForwardData
Hinweis
Dieses Beispiel funktioniert nur, wenn Sie die Benutzer explizit angeben. Wenn Sie eine Massenänderung auf der Basis von Standorten/Konfigurationsgruppen durchführen möchten, folgen Sie bitte dem Beispiel in den Praktischen Anwendungsfällen.
Ergebnis

Busy2
Dieser Fallback wird verwendet, wenn Softphone Desktop verwendet wird und belegt ist. Die folgenden Eigenschaften stehen zur Verfügung:
Busy2TargetInternalAktionsziel für interne Anrufe. Übergabe als
String, unterstützte Werte sindreject(Abweisen),camp on(Anklopfen) undforward(Rufnummer)
Busy2TargetInternalCallNumberRufnummer, an die weitergeleitet wird, wenn der Fallback greift. Übergabe als
String, muss gesetzt sein, wennBusy2TargetInternalden Wertforwardhat.
Busy2TargetExternalAktionsziel für externe Anrufe. Übergabe als String, unterstützte Werte sind
reject(Abweisen),camp on(Anklopfen) undforward(Rufnummer)
Busy2TargetExternalCallNumberRufnummer, an die weitergeleitet wird, wenn der Fallback greift. Übergabe als
String, muss gesetzt sein, wennBusy2TargetExternalden Wertforwardhat.
Beispiel
Für den Benutzer Testuser01 soll der Fallback so eingestellt werden, dass für interne Anrufe Anklopfen gesetzt wird. Für externe Anrufe soll an die Nummer +4989840798333 weitergeleitet werden:
Get-XpLineForwardData -ForwardMode "Busy2" -UserNames "Testuser01" | foreach{$_.Busy2TargetInternal = "camp on"; $_.Busy2TargetExternal ="forward"; $_.Busy2TargetExternalCallNumber ="+4989840798333"; $_} | Set-XpLineForwardData
Hinweis
Dieses Beispiel funktioniert nur, wenn Sie die Benutzer explizit angeben. Wenn Sie eine Massenänderung auf der Basis von Standorten/Konfigurationsgruppen durchführen möchten, folgen Sie bitte dem Beispiel in den Praktischen Anwendungsfällen.
Ergebnis

Busy3
Dieser Fallback wird verwendet, wenn Softphone Mobile verwendet wird und belegt ist. Die folgenden Eigenschaften stehen zur Verfügung:
Busy3TargetInternalAktionsziel für interne Anrufe. Übergabe als
String, unterstützte Werte sindreject(Abweisen) undforward(Rufnummer)
Busy3TargetInternalCallNumberRufnummer, an die weitergeleitet wird, wenn der Fallback greift. Übergabe als
String, muss gesetzt sein, wennBusy3TargetInternalden Wertforwardhat.
Busy3TargetExternalAktionsziel für externe Anrufe. Übergabe als
String, unterstützte Werte sindreject(Abweisen) undforward(Rufnummer)
Busy3TargetExternalCallNumberRufnummer, an die weitergeleitet wird, wenn der Fallback greift. Übergabe als
String, muss gesetzt sein, wennBusy3TargetExternalden Wertforwardhat.
Beispiel
Für den Benutzer Testuser01 soll der Fallback so eingestellt werden, dass für interne Anrufe an die Nummer +4989840798333 weitergeleitet wird. Für externe Anrufer soll an die Nummer +4989840798555 weitergeleitet werden:
Get-XpLineForwardData -ForwardMode "Busy3" -UserNames "Testuser01" | foreach{$_.Busy3TargetInternal = "forward"; $_.Busy3TargetInternalCallNumber = "+4989840798333"; $_.Busy3TargetExternal ="Forward"; $_.Busy3TargetExternalCallNumber ="+4989840798555"; $_} | Set-XpLineForwardData
Hinweis
Dieses Beispiel funktioniert nur, wenn Sie die Benutzer explizit angeben. Wenn Sie eine Massenänderung auf der Basis von Standorten/Konfigurationsgruppen durchführen möchten, folgen Sie bitte dem Beispiel in den Praktischen Anwendungsfällen.
Ergebnis

Massenänderung
Für alle Benutzer im Standort Hauptstandort und in der Konfigurationsgruppe Entwicklung sollen die Einstellungen für Anruf wird nicht entgegengenommen gesetzt werden.
Anzeige der Einstellungen der relevanten Benutzer:
Get-XpConfigGroups "Hauptstandort" -ConfigGroupNames "Entwicklung" | Get-XpLineForwardData -ForwardMode "noanswer"

Setzen Sie die Einstellungen folgendermaßen:
Get-XpConfigGroups "Hauptstandort" -ConfigGroupNames "Entwicklung" | Get-XpLineForwardData -ForwardMode "noanswer" | foreach{$_.NoAnswerDelaySeconds = 30; $_.NoAnswerTargetInternal = "forward"; $_.NoAnswerTargetInternalCallNumber = "+4989840798-333"; $_.NoAnswerTargetExternal = "off";$_} | Set-XpLineForwardData
Ein erneutes Abrufen der Informationen zeigt dann die geänderten Einstellungen an:

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