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Wahlparameter Sonderkonfiguration#

Bemerkung

Dieses Tool ist für zertifizierte Partner bestimmt. Diese Erklärung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Detailliertere Informationen erhalten die Techniker während der technischen Produktschulung.

Hinweis

Unsere CSM-Webtools verfügen über ein Tool zur automatischen Generierung von Wahlparameter Sonderkonfiguration.

Die Wahlparameter Sonderkonfiguration kann genutzt werden, um die Einstellungen der verschiedenen Wahlparameter zu testen und um spezielle Konfigurationen vorzunehmen, die über die Weboberfläche nicht möglich sind.

Um die Wahlparameter Sonderkonfiguration zu starten, gehen Sie zu Start > Programme > XPhone Connect Server > XPhone Connect Manager. Im XPhone Connect Server Manager gehen Sie zu Tools > Wahlparameter Sonderkonfiguration.

Wahlparameter#

Im Dropdown bei Name finden Sie alle Wahlparameter, die Sie zuvor im XPhone Connect Server eingerichtet haben. Wählen Sie denjenigen aus, den Sie testen oder modifizieren möchten. Die voreingestellten Werte für Rufnummer, Durchwahl etc. erscheinen in den übrigen Feldern; ggf. bereits konfigurierte erweiterte Parameter erscheinen in der Tabelle.

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Testen#

Klicken Sie auf Testen, um den Testdialog aufzurufen. Hier können Sie eine Rufnummer eingeben und in der Ergebnistabelle überprüfen, ob Ihre Einstellungen die gewünschten Resultate erzielen.

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  • Nummer die gewählt werden soll:

    • Rufnummer aus Eingabe oder Kontakten für Wahl, Weiterleitung und auch für Anrufumleitung!

    • Was passiert mit der eingegeben Rufnummer, wenn u.a. die DispalyToDailable Regel angewendet wurde?

  • Nummer von der Telefonanlage kommend:

    • Nummer von der Anlage im Kontext Anrufer oder Angerufener (B-Teilnehmer) kommend. [1]

    • Was passiert mit der eingegeben Nummer, wenn u.a. die DefaultPhoneToDisplayFmt, PhoneToDisplay und danach die DisplayToDisplay Regel angewendet wurde?

  • Nummer von der Telefonanlage gehend:

    • Nummer von der Anlage im Kontext Anrufer oder Angerufener (B-Teilnehmer) gehend. [1]

    • Was passiert mit der eingegeben Nummer, wenn u.a. die DefaultPhoneToDisplayFmt, PhoneToDisplay und danach die DisplayToDisplay Regel angewendet wurde?

  • Leitungsnummer von der Telefonanlage:

    • Nummer von der Anlage im Kontext Leitung (bei gehenden Rufen die Rufnummer des A-Teilnehmers, bei kommenden Rufen die vom B-Teilnehmer gewählte Nummer) werden bei der Konvertierung ggf. anders behandelt.

    • Was passiert mit der eingegeben Nummer, wenn die u.a. DefaultLineToDisplayFmt, LineToDisplay und danach die DisplayToDisplay Regel angewendet wurde?

Neue Sonderkonfiguration#

Über die Schaltfläche Neu können Sie weitere Parameter definieren. In dem Dialog finden Sie im Dropdown die Parameter, die auch über die Weboberfläche konfigurierbar sind und noch einige zusätzliche Parameter.

Achtung

Diese Einstellungen sind nur für sehr erfahrene Administratoren gedacht und hauptsächlich für C4B Partner und den Produktsupport vorgesehen.

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Kurzhilfe#

Die wichtigsten Regeln

Regel

Bildliche Darstellung

Beschreibung

DisplayToDialable

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Modifiziert die gewählte Rufnummer bei abgehender Wahl Verwenden Sie hier für den Match, die Rufnummer im möglichst kurzem Format, z.B. Rufnummern des eigenen Ortsnetzes ohne Vorwahl angeben (Ausnahme: Schweiz)

PhoneToDisplay

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Modifiziert Rufnummern, die vom TK-System signalisiert werden (anrufende Nummer)

LineToDisplay

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Modifiziert Rufnummern, die nicht direkt zum Gesprächspartner gehören, z.B. die angerufene Nummer (inbound) oder Anrufe für Sammelnummer oder Hotline

DisplayToDisplay

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Modifiziert alle Rufnummern. Überschreibt: PhoneToDisplay, LineToDisplay und DefaultPhoneToDisplayFmt

ExtToInt

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Wandelt externe Rufnummern in interne. Outbound: Wahl ohne Amtsholung. Inbound: Signalisierung Intern-Anzeige Match-Eingabe internationales Format z.B. 0049…

IntToExt

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Wandelt interne Rufnummern in externe. Outbound: Wahl mit Amtsholung Inbound: Signalisierung extern-Anzeige

Weitere Regeln

Regel

Beschreibung

DefaultPhoneToDisplayFmt

Standardformat für die Anzeige von Rufnummern, z.B. im Anrufjournal, die von der Telefonanlage geliefert werden und direkt zum Gesprächspartner gehören. Nicht direkt zum Gesprächspartner gehörende Nummern (angerufene Nummer wie umleitende Nummer oder angerufene Nummern):

  • 2: Wie am Telefon (Default)

  • 16: National, beginnt stets mit Ortsvorwahl

  • 32: International, beginnt mit 00

  • 64: Mobil, beginnt mit +

DefaultLineToDisplayFmt

Standardformat für die Anzeige von Leitungsnummern, die von der Telefonanlage geliefert werden und nicht direkt zum Gesprächspartner gehören, z.B. die angerufene Nummer.

  • 2: Wie am Telefon (Default)

  • 16: National, beginnt stets mit Ortsvorwahl

  • 32: International, beginnt mit 00

  • 64: Mobil, beginnt mit +

TieLineCodes

Kennzahlen für externe Netze, die keine Amtsvorwahl benötigen, aber i.d.R. länger als die interne Rufnummernlänge sind. Im Gegensatz zu ExtToInt werden Rufnummern als „extern“ gekennzeichnet.
Format: Mehrere Kennzahlen durch Kommas getrennt.

MulapPrefix

Im HiPath 3000 und OpenScape Office Umfeld: Präfixe für Teilnehmer in Mulap-Gruppen. Mulap-Präfixe müssen nicht in der internen Rufnummernlänge berücksichtigt werden (ExtToInt-Regel). Zusätzlich können durch das Zeichen X vor den Mulap Präfixen diese aus der Rufnummernanzeige entfernt werden (PhoneToDisplay und LineToDisplay-Regeln), d.h. der Journaleintrag zeigt nur die Mulap-Gruppennummern an. Außerdem wird durch das X die Anzeige der Leitung, z.B. in der Teamleiste korrigiert (DisplayToDisplay-Regel), indem die Präfixe abgeschnitten werden. Weiterhin wird das Präfix bei der gehenden Wahl abgeschnitten (DisplayToDialable-Regel). Zusätzlich wird eine DisplayToHashCode-Regel generiert, die für die interne Berechtigung, z.B. für Rufübernahmen, benötigt wird.
Format: Mehrere Präfixe durch Kommas getrennt, z.B. X**,X*** oder X77,X99

NodeIDs

Knotenrufnummern bei „Offener Nummerierung“. Rufnummern mit den angegebenen Knotennummern werden als intern behandelt, auch wenn diese länger als die angegebene maximale Rufnummernlänge sind. Im Gegensatz zu ExtToInt werden Rufnummern als „extern“ gekennzeichnet outbound ohne die Amtsholung gewählt Ein Ausrufezeichen ! vor Knotennummern entfernt zusätzlich die Knotennummer aus der Rufnummernanzeige.
Format: Mehrere Knotennummern durch Kommas getrennt, z.B. 66,77 oder !44,!55
Reguläre Ausdrücke

Reguläre Ausdrücke

Beschreibung

^

Anfangszeichen

$

Endzeichen

.

Platzhalter für Zahlen/Zeichen (z.B.: *, +, !, 1, usw.)

|

Oder: X ODER Y ODER …

*

der voranstehende Ausdruck wiederholt sich null- bis n-mal (unendlich)

?

der voranstehende Ausdruck wiederholt sich null- bis einmal

\

Escapezeichen: ermöglicht Angabe nach nachstehendem Zeichen z.B. * oder +, etc.

()

Ersetzungsgruppen

[ ]

Aufzählungen, z.B.
- Eine Zahl: [123] = 1 oder 2 oder 3
- Eine Zahl im Bereich: [0-9] = eine Zahl 0 oder 1 oder 2 etc.

{ }

Wie oft wiederholt sich der vorangestellte Wert z.B.
- 5{4} = 5555
- [0-9]{3} = eine 3-stellige Zahl

[ ^ ]

Das Zeichen nachstehend vom „Hochdach“ ist ausgeschlossen, z.B.
[^5] = ein beliebiges Zeichen außer 5
Beispiele für die Suche

Suchsyntax

Beschreibung

^(089)(12)$

Ersetzungsgruppe 1: 089 und Ersetzungsgruppe 2: 12

^[0-4]$ oder ^[01234]$

Eine Ziffer zwischen 0 und 4

^[248]$ oder ^(2|4|8)$

Eine Ziffer 2 ODER 4 ODER 8

^123[2-5]$

Beginnt mit 123 gefolgt von Zahl zwischen 2 und 5

^[^7]$ oder ^([0-68-9])$

Alle Zeichen außer 7 oder Ziffern außer 7

^[0-9]{3,4}$

Eine beliebige drei- oder vierstellige Zahl

^5?$ oder ^(|5)$

Nichts oder 5

^[0-9]{3,4}$

3 oder 4 Ziffern

^(12|167)$

12 oder 167

^(3[4-9]|4[0-8])$

34 bis 48 (dies muss in Bereiche aufgeteilt werden)

^38[0-9]{1,}$

Beginnt mit 38, danach eine bis unendlich viele Ziffern

^11[02]$ oder ^(110|112)$

110 oder 112

Anwendungsbeispiel

TK-Anlagenübergreifend intern telefonieren.

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Diese Wahlparameter gelten zur Verdeutlichung des nachfolgenden Beispiels, wenn beide Standorte nicht dieselbe Ortsvorwahl verwenden:

Parameter

Standort 1 (München)

Standort 2 (Hamburg)

Landesvorwahl

+49

+49

Ortsvorwahl

89

40

Hauptrufnummer

12345

98765

Länge der internen Rufnummer

2 bis 3-stellig

2 bis 3-stellig

  1. Wählen Sie im Tool Wahlparameter Sonderkonfiguration die Wahlparameter des ersten Standortes unter Name aus.

  2. Klicken Sie unter Sonderkonfiguration / Reguläre Ausdrücke auf Neu.

  3. Wählen Sie im Fenster Sonderkonfiguration bearbeiten unter Name DisplayToDialable aus und definieren folgende Werte:

    • Wert 1: ^(04098765)([0-9]{2,3})$

    • Wert 2: i$2

    Hinweis

    i = es wird keine Amtsholung gewählt.

  4. Wählen Sie im Tool Wahlparameter Sonderkonfiguration die Wahlparameter des zweiten Standortes unter Name aus.

  5. Klicken Sie unter Sonderkonfiguration / Reguläre Ausdrücke auf Neu.

  6. Wählen Sie im Fenster Sonderkonfiguration bearbeiten unter Name DisplayToDialable aus und definieren folgende Werte:

    • Wert 1: ^(08912345)([0-9]{2,3})$

    • Wert 2: i$2

    Hinweis

    i = es wird keine Amtsholung gewählt.

  7. Speichern Sie die Einstellungen

Match Parameter#

Match Parameter werden über das Tool „Wahlparameter Sonderkonfiguration“ konfiguriert. Im Standard wird der Wert 2 verwendet.

IntToExt

Rufnummern die aufgrund der Wahlparameter intern sind, können als extern „markiert“ werden. Dies wirkt sich u.a. auf die Verwendung der Amtskennziffer (Amtsholung) aus.

Format: Regulärer Ausdruck, der als Match-Eingabe die auf das Wählformat reduzierte (also interne) Rufnummer erhält.

ExtToInt

Rufnummern, die aufgrund der Wahlparameter extern sind, können als intern „markiert“ werden. Dies wirkt sich u.a. auf die Verwendung der Amtskennziffer aus. Eine Veränderung an den in der Rufnummer evtl. vorhandenen und außerhalb der eigenen Wahlparameter liegenden Orts- und Hauptrufnummern kann jedoch nicht erfolgen. Hierfür muss eine Wahlregel DisplayToDialable (gehende Wahl) oder PhoneToDisplay (kommender Ruf) erstellt werden.

Format: Regulärer Ausdruck, der als Match-Eingabe die vollständige internationale Rufnummer erhält.

Beispiel:

MATCH: ^004989840798[0-9]{3}$

Erweitert: Es kann eine zusätzliche Match-Eingabe mit einer Formatkennung verwendet werden. Die Formatkennung besteht aus drei Buchstaben, die vor die Rufnummer gestellt werden bevor der reguläre Ausdruck getestet wird.

Buchstabe 1:

  • C: eigener Ländercode (countrycode) vorhanden

  • I: anderer Ländercode vorhanden

  • c: kein Ländercode vorhanden

Buchstabe 2:

  • A: eigene Ortsvorwahl (areacode) vorhanden

  • a: eigene Ortsvorwahl nicht vorhanden

Buchstabe 3:

  • H: Hauptrufnummer (homenumber) vorhanden

  • h: Hauptrufnummer nicht vorhanden

TieLineMatch

Rufnummern in vernetzten Standorten die aufgrund der Wahlparameter extern sind, werden trotzdem ohne Amtskennziffer gewählt. Der Hauptunterschied zu ExtToInt ist, dass die Rufnummer dennoch als „extern“ markiert bleibt, d.h. zahlreiche Funktionen am Client hier die Unterscheidung zu echten internen Anrufern aufrechterhalten können.

Format: Regulärer Ausdruck

Beispiel:

MATCH: ^799[0-9]{3}$

Match/Replace Parameter#

Match/Replace Parameter werden ausschließlich über das Tool „Wahlparameter Sonderkonfiguration“ konfiguriert. Im Wert 1 (Match) wird die Rufnummer erfasst, die umgeformt werden soll. Im Wert 2 (Replace) wird die Modifikation definiert.

DisplayToDialable

Hier handelt es sich um einen Parameter, der die zu wählende Rufnummer modifizieren kann.

  • Format: Regulärer Ausdruck, der als Match-Eingabe die mit den Standardregeln ermittelte wählbare Rufnummer erhält.

  • Erweitert: Es können folgende Schalter am Beginn der konvertierten Rufnummer eingesetzt werden:

    Schalter

    Markierung

    Effekt

    i

    Nummer wird als intern markiert

    Keine Amtsholung gewählt

    t

    Nummer als intern in vernetzten TK-Systemen markiert

    Keine Amtsholung gewählt

    e

    Nummer wird als extern markiert

    Amtsholung wird nicht gewählt

    eXe

    Nummer wird als extern markiert

    Amtskennziffer wird durch X ersetzt

DisplayToDisplay

Umwandlung von Rufnummern und Leitungen in verschiedene Anzeigeformate, z.B. die Anzeige von Leitungsnummern in XPhone Team Panel.

Format: Regulärer Ausdruck, der als Match-Eingabe die mit den Standardregeln ermittelte Rufnummer im angeforderten Anzeigeformat enthält.

DisplayToHashCode

Zusätzliche Modifikation der HashCode-Generierung. Zwei Rufnummern sind nur dann gleich, wenn Ihr HashCode (=vollständige internationale Rufnummer ohne führende ‚0‘) gleich ist.

Rufnummernvergleiche finden z.B. bei der Rufnummernsuche in Adressbüchern statt und sind wichtig für die Rufübernahme über das Team Panel.

Format: Regulärer Ausdruck, der als Match-Eingabe den mit den Standardregeln ermittelten HashCode erhält.

Erweitert: Es können folgende Schalter am Beginn der konvertierten Rufnummer eingesetzt werden: i, t, e (siehe DisplayToDialable)

PhoneToDisplay

Modifikation der Rufnummern die von der Telefonanlage geliefert werden. Dieser Filter wird ausschließlich für Rufnummern verwendet, die direkt zum Gesprächspartner gehören.

Format: Regulärer Ausdruck, der als Match-Eingabe die von der Anlage gelieferte Rufnummer erhält. Ist in den Wahlparametern die Entfernung der Amtskennziffern eingestellt, dann wird dies davor ausgeführt.

Bemerkung

Wird zur Anzeige nicht DefaultPhoneToDisplayFmt=2 verwendet, dann wird stets noch eine DisplayToDisplay-Konvertierung nachgeschaltet.

LineToDisplay

Modifikation der Rufnummern die von der Telefonanlage geliefert werden. Anders als PhoneToDisplay wird dieser Filter für alle Rufnummern verwendet, die nicht direkt zum Gesprächspartner gehören, z.B. angerufene Nummer (Called ID), umleitende Leitung (Redirecting ID) etc.

Format: Regulärer Ausdruck, der als Match-Eingabe die von der Anlage gelieferte Rufnummer erhält.

Bemerkung

Wird zur Anzeige nicht das DefaultLineToDisplayFormat=2 verwendet, dann wird stets noch eine DisplayToDisplay-Konvertierung nachgeschaltet.

Regeln#

Reihenfolge Anwendung von Wahlregeln für kommende Rufe

Die Rufnummernkonvertierung für vom TK-System (CSTA bzw. TAPI) signalisierte Rufnummern kann u.U. mehrstufig erfolgen. Es werden mehrere Schritte durchlaufen. Beachten Sie folgende Reihenfolge beim Erstellen von Wahlregeln:

  1. Von CSTA/TAPI signalisierte Rufnummer.

  2. Prüfung der Einstellungen im Wahlparameter

    • z.B. „Vorwahl für Amt aus Rufnummeranzeige entfernen“ -> entfernt die führende Null

  3. Ggf. Anwendung einer ExtToInto-Regel oder IntToExt-Regel, die eine eigentlich externe zu einer internen Rufnummer umbewertet bzw. eine eigentlich interne Rufnummer zu einer externen Rufnummer umbewertet (Amtsholung)

  4. PhoneToDisplay

    • Der Match dieser Wahlregel basiert auf der Rufnummer, für die z.B. bereits die führende Null entfernt wurde (siehe b)

  5. DefaultPhoneToDisplayFmt

    • Das Ergebnis aus d) wird z.B. in nationales oder internationales Format konvertiert

  6. DisplayToDisplay: Dieser Regel kann das Format, das bei e) gewählt wurde nochmals überschreiben um z.B. für interne Rufnummern statt internationales Format das interne Format anzuzueigen

Beispiel:Kommende Rufe

CSTA / TAPI signalisiert eine Rufnummer inklusive der Knotennummer 81 gefolgt von einer dreistelligen Durchwahl z.B. 222. Das Ziel ist die Rufnummer im internationalen Langformat +49(89)12345-xxx am XPhone Connect Client darzustellen.

  1. CSTA / TAPI signalisiert die Anrufernummer 81222

    Im Wahlparameter wurde eine interne Rufnummernlänge von 5 festgelegt, deshalb wird die Nummer weiterhin als interne Nummer behandelt. Würde die Nummer die maximale interne Rufnummernlänge überschreiten, würde Sie als Rufnummer im selben Ortsnetz interpretiert, da ohne führende 0. Über eine IntToExt-Regel könnte die Nummer als extern bewertet werden, was hier jedoch nicht der Fall ist.

  2. Über eine Match/Replace: PhoneToDisplay-Wahlregel:

    • MATCH: ^81([0-9]{3})$

    • REPLACE: 08912345$1

    • wird die Knotennummer entfernt und durch den Amtskopf ersetzt. Ergebnis: 08912345222

  3. Nun wird - sofern vorhanden - der Sonderparameter DefaultPhoneToDisplayFmt angewendet.

    Dieser Parameter steuert das Anzeigeformat der Rufnummer am Connect Client: national (Wert 16), international mit 00 (Wert 32) oder international mit + (Wert 64). Beim Wert 64 ergibt sich nun die Rufnummer +498912345222

  4. Wenn die Rufnummer nun nochmals modifiziert werden soll, z.B. auf „intern“, muss die Match/Replace-Regel DisplayToDisplay angewendet werden. Der Match zielt auf das gewählte DefaultPhoneToDisplayFmt ab, z.B. bei Wert 64:

  • MATCH: ^\+498912345([0-9]{3})$

  • REPLACE: $1

Bemerkung

Soll zusätzlich die angerufene Nummer, z.B. die umleitende Nummer oder der angerufene Sammelanschluss ebenfalls modifziert werden, so ist zusätzlich zur PhoneToDisplay-Regel auch eine identische LineToDisplay-Regel zu erstellen. Existiert ein DefaultLineToDisplayFmt Sonderparameter, so kann dieser ebenfalls über eine DisplayToDisplay-Regel modifiziert werden.

Reihenfolge Anwendung von Wahlregeln für gehende Rufe

Die Rufnummernkonvertierung für vom Anwender über den XPhone Connect Client gewählte Rufnummern kann u.U. mehrstufig erfolgen. Es werden mehrere Schritte durchlaufen. Beachten Sie folgende Reihenfolge beim Erstellen von Wahlregeln:

  1. Vom Anwender gewählte Rufnummer im XPhone Connect Client

  2. Prüfung der Wahlparameter, die zur Anwender-Leitung gehören. Wenn die Landeskennung, Vorwahl und Hauptrufnummer identisch zur gewählten Rufnummer sind, so werden diese gekürzt (kürzestmögliche wahlbare Rufnummer)

  3. Ggf. Anwendung einer ExtToInto-Regel oder IntToExt-Regel, die eine eigentlich externe zu einer internen Rufnummer umbewertet (Amtsholung) bzw. eine eigentlich interne Rufnummer zu einer externen Rufnummer umbewertet (Amtsholung)

  4. Anwendung der DisplayToDialable Wahlregel, deren Match auf die kürzestmögliche wählbare Nummer basiert

  5. Ggf. Anwendung der „Vorwahl für Amt“ aus dem Wahlparameter, der zur Leitung des Anwenders gehört, sofern die DisplayToDialable-Regel keine andere Vorwahl für Amt definiert

Beispiel: Gehende Rufe

  • Der Anwender wählt einen Kollegen im anderen vernetzten Standort an mit der Rufnummer +49(89)12345-222. Ziel ist es, dass nicht über Amt sondern über die Vernetzung die Knotennummer 81 gefolgt von der dreistelligen Durchwahl gewählt wird.

  • User wählt die Rufnummer +49(89)12345-222 um seinen Kollegen am anderen Standort zu erreichen.

  • Es wird der Wahlparameter geprüft, der zur Anwender-Leitung gehört und die kürzest mögliche Rufnummer generiert, z.B. 12345222, da der eigene Wahlparameter auch die Vorwahl 089 verwendet.

  • Eine ExtToInt oder IntToExt-Regel könnte die Nummer nun umbewerten, dies ist in diesem Beispiel jedoch nicht der Fall.

  • Nun wird über eine DisplayToDialable-Regel die Rufnummer auf die interne Nummer 81222 gekürzt:

    • MATCH: ^(12345)([0-9]{3})$

    • REPLACE: i81$2

  • Würde es sich um eine externe Rufnummer handeln, so wird nun die im Wahlparameter des Anwenders hinterlegte „Vorwahl für Amt“ ergänzt. Dies ist hier nicht der Fall.

Bemerkung

Beachten Sie, dass bei Rufnummern-Updates, die von der TK-Anlage über TAPI oder CSTA geliefert werden, auch bei gehenden Rufen die im vorherigen Kapitel beschriebenen Wahlregeln (PhoneToDisplay, DefaultPhoneToDisplayFmt und DisplayToDisplay) angewendet werden. Würde also im genannten Beispiel für diesen gehenden Ruf die TK-Anlage per TAPI oder CSTA die 81222 als Rufnummernupdate liefern, so wird diese wieder zur Langnummer +498912345222 gewandelt, da die Regeln PhoneToDisplay bzw. DefaultPhoneToDisplayFmt bzw. DisplayToDisplay angewendet werden.

Beispiele#

Standortübergreifend intern telefonieren (ohne Knotennummern)

Folgende Einstellungen müssen am XPhone Connect Server über die Wahlparameter Sonderkonfiguration vorgenommen werden:

Diese Wahlparameter gelten zur Verdeutlichung des nachfolgenden Beispiels, wenn beide Standorte NICHT dieselbe Ortsvorwahl verwenden:

Parameter

Standort 1 (München)

Standort 2 (Hamburg)

Landesvorwahl

49

49

Ortsvorwahl

89

40

Hauptrufnummer

12345

98765

Rufnummernbereich

200 bis 399

400 bis 999

Länge der internen Rufnummer

3-stellig

3-stellig

Rufnummernsignalisierung kommend

Um eine korrekte Anruferidentifizierung zu gewährleisten, müssen Rufnummern auf das Langformat gewandelt werden, wenn z.B. ein Teilnehmer aus Hamburg vom TK-System mit der Durchwahl 222 in München signalisiert wird, soll an den XPhone Clients in München 04098765222 angezeigt werden.

  1. Wählen Sie im Tool „Wahlparameter Sonderkonfiguration“ die Wahlparameter des ersten Standorts „München“ unter NAME aus

  2. Klicken Sie unter SONDERKONFIGURATION / REGULÄRE AUSDRÜCKE auf NEU um einen neuen regulären Ausdruck hinzuzufügen

  3. Wählen Sie im Fenster „Sonderkonfiguration bearbeiten“ unter NAME „PhoneToDisplay“ aus und definieren folgende Werte und speichern Sie diese:

    • MATCH: ^([4-9][0-9][0-9])$

    • REPLACE: 04098765$1

  4. Wählen Sie im Tool „Wahlparameter Sonderkonfiguration“ die Wahlparameter des zweiten Standorts „Hamburg“ unter NAME aus

  5. Klicken Sie unter SONDERKONFIGURATION / REGULÄRE AUSDRÜCKE auf NEU um einen neuen regulären Ausdruck hinzuzufügen

  6. Wählen Sie im Fenster „Sonderkonfiguration bearbeiten“ unter NAME „ PhoneToDisplay“ aus und definieren folgende Werte:

    • MATCH: ^([2-3][0-9][0-9])$

    • REPLACE: 08912345$1

Standortübergreifende Wahl

Um standortübergreifend statt der externen Nummer intern zu wählen, müssen nachfolgende Regeln angelegt werden. Sollte diese Aufgabe das TK-System übernehmen, sind diese Regeln nicht erforderlich.

  1. Wählen Sie im Tool „Wahlparameter Sonderkonfiguration“ die Wahlparameter des ersten Standorts „München“ unter NAME aus

  2. Klicken Sie unter SONDERKONFIGURATION / REGULÄRE AUSDRÜCKE auf NEU um einen neuen regulären Ausdruck hinzuzufügen

  3. Wählen Sie im Fenster „Sonderkonfiguration bearbeiten“ unter NAME „DisplayToDialable“ aus und definieren folgende Werte und speichern Sie diese:

  • MATCH: ^(04098765)([4-9][0-9]{2})$

  • REPLACE: i$2

  1. SPEICHERN Sie die Einstellungen

  2. Wählen Sie im Tool „Wahlparameter Sonderkonfiguration“ die Wahlparameter des zweiten Standorts „Hamburg“ unter NAME aus

  3. Klicken Sie unter SONDERKONFIGURATION / REGULÄRE AUSDRÜCKE auf NEU um einen neuen regulären Ausdruck hinzuzufügen

  4. Wählen Sie im Fenster „Sonderkonfiguration bearbeiten“ unter NAME „DisplayToDialable“ aus und definieren folgende Werte und speichern Sie diese:

  • MATCH: ^(08912345)([2-3][0-9]{2})$

  • REPLACE: i$2

  1. SPEICHERN Sie die Einstellungen

Standortübergreifend intern telefonieren (mit Knotennummern)

Folgende Einstellungen müssen am XPhone Connect Server über die Wahlparameter Sonderkonfiguration vorgenommen werden: Diese Wahlparameter gelten zur Verdeutlichung des nachfolgenden Beispiels, wenn beide Standorte NICHT dieselbe Ortsvorwahl verwenden und die Knotennummern nur signalisiert werden, wenn standortübergreifend gewählt wird.

Parameter

Standort 1 (München)

Standort 2 (Hamburg)

Landesvorwahl

49

49

Ortsvorwahl

089

040

Hauptrufnummer

12345

98765

Knotennummer

55

66

Länge der internen Rufnummer

2 bis 3-stellig

2 bis 3-stellig

Rufnummernsignalisierung kommende Rufe

Um eine korrekte Anruferidentifizierung zu gewährleisten, müssen Rufnummern auf das Langformat gewandelt werden, wenn z.B. ein Teilnehmer aus München mit der Durchwahl 222 in Hamburg anruft, soll statt der von der Telefonieschnittstelle (CSTA oder TAPI) gelieferte Nummer 55222 in Hamburg 08912345222 angezeigt werden.

  1. Wählen Sie im Tool „Wahlparameter Sonderkonfiguration“ die Wahlparameter des ersten Standorts „München“ unter NAME aus

  2. Klicken Sie unter SONDERKONFIGURATION / REGULÄRE AUSDRÜCKE auf NEU um einen neuen regulären Ausdruck hinzuzufügen

  3. Wählen Sie im Fenster „Sonderkonfiguration bearbeiten“ unter NAME „PhoneToDisplay“ aus und definieren folgende Werte und speichern Sie diese:

  • MATCH: ^(66)([0-9]{2,3})$

  • REPLACE: 04098765$2

  1. Wählen Sie im Tool „Wahlparameter Sonderkonfiguration“ die Wahlparameter des Standorts „Hamburg“ unter NAME aus

  2. Klicken Sie unter SONDERKONFIGURATION / REGULÄRE AUSDRÜCKE auf NEU um einen neuen regulären Ausdruck hinzuzufügen

  3. Wählen Sie im Fenster „Sonderkonfiguration bearbeiten“ unter NAME „ PhoneToDisplay“ aus und definieren folgende Werte:

  • MATCH: ^(55)([0-9]{2,3})$

  • REPLACE: 08912345$2

  1. SPEICHERN Sie die Einstellungen

Standortübergreifende Wahl

Um standortübergreifend statt der externen Nummer intern zu wählen, müssen nachfolgende Regeln angelegt werden. Sollte diese Aufgabe das TK-System übernehmen, sind diese Regeln nicht erforderlich.

  1. Wählen Sie im Fenster „Sonderkonfiguration bearbeiten“ unter NAME „DisplayToDialable“ aus und definieren folgende Werte:

MATCH: ^(04098765)([0-9]{2,3})$ REPLACE: i66$2

  1. Wählen Sie im Tool „Wahlparameter Sonderkonfiguration“ die Wahlparameter des zweiten Standortes unter NAME aus

  2. Klicken Sie unter SONDERKONFIGURATION / REGULÄRE AUSDRÜCKE auf NEU um einen neuen regulären Ausdruck hinzuzufügen

  3. Wählen Sie im Fenster „Sonderkonfiguration bearbeiten“ unter NAME „DisplayToDialable“ aus und definieren folgende Werte:

  • MATCH: ^(08912345)([0-9]{2,3})$

  • REPLACE: i55$2

  1. SPEICHERN Sie die Einstellungen

Notrufnummern extern wählen

Die Notrufnummern 110 und 112 würden bei einer mindestens 3-stelligen internen Rufnummernlänge ohne Amtsanlassung gewählt. Wenn Mitarbeiter die Notrufnummern über den CTI Client wählen, so sollte automatisch die Amtsanlassung, z.B. 0 gewählt werden.

  1. Wählen Sie im Tool „Wahlparameter Sonderkonfiguration“ die Wahlparameter des Standortes unter NAME aus

  2. Klicken Sie unter SONDERKONFIGURATION / REGULÄRE AUSDRÜCKE auf NEU um einen neuen regulären Ausdruck hinzuzufügen

  3. Wählen Sie im Fenster „Sonderkonfiguration bearbeiten“ unter NAME „IntToExt“ aus und definieren folgenden Wert:

  • MATCH: ^11[02]$

Warnung

Wenn diese Regel angewendet wird, dürfen die Nebenstellennummern 110 und 112 im TK-System nicht als interne Nebenstellennummern vergeben sein.

Besonderheiten Leitungsanlage durch AD-Konnektor#

Wird durch einen Active Directory-Konnektor die Leitungserzeugung genutzt, so muss beachtet werden, dass der Konnektor die DisplayToDialable-Regeln verwendet. Dies kann dazu führen, dass eine Leitungsanlage durch den Konnektor nicht mehr möglich ist.

Wählen Sie in diesem Fall im Konnektor folgende Option:

Optionen: Legen Sie Optionen für die Ausführung des Konnektors fest.

  • ☑ Leitungen anhand der Rufnummern der Benutzer erzeugen

    • ○ unabhängig davon, ob eine entsprechende Leitung auf einer Telefonanlage verfügbar ist

    • ○ nur dann, wenn eine entsprechende Leitung auf einer Telefonanlage verfügbar ist

    • ● unter Berücksichtigung erweiterter Einstellungen zur Leitungserzeugung

Auf der Folgeseite tragen Sie ganz unten im Bereich „Einstellungen zur Leitungserzeugung“ im Feld „Weitere Flags (optional)“ den Wert 64 ein.

Der Wert 64 steuert, dass für die Leitungsanlage keine Wahlregeln herangezogen werden.

Bemerkung

C4B empfiehlt bei allen DisplayToDialable-Regeln im Replace (Wert 2) statt der Kennzeichnung t die Kennzeichnung i zu verwenden.

Knotennummern bei Leitungen filtern#

Bei vernetzten TK-Systemen mit Knotennummern muss für den Monitorpunkt der Leitung häufig die Knotennummer in der Leitungsadresse angegeben werden, z.B. lautet die eigentliche Rufnummer +49(89)840798-123. Das TK-System hat die Knotennummer 77, deshalb lautet die Leitungsadresse für den CSTA- oder TAPI-Monitorpunkt +49(89)840798-77123. In vielen Fällen werden die XPhone Connect Server User als Adressbuch User verwendet. Dieses XPhone User Adressbuch sollte jedoch korrekte, von extern erreichbare Rufnummern enthalten. Aus diesem Grund kann es sinnvoll sein, die Knotennummern zu filtern, um „gültige“ Rufnummern bei einer Adressbuchsuche anzuzeigen. Wenn andere Adressbücher für interne Kontakte verwendet werden, z.B. das Active Directory, ist eine Anpassung in aller Regel nicht erforderlich. Wenn Knotennummern gefiltert werden sollen, so unterscheiden wir hier zwischen TK-Systemen, die im XPhone Connect Server per CSTA oder TAPI angebunden sind.

CSTA-basierte TK-Systeme#

Um den Monitorpunkt für per CSTA angeschaltete TK-Systeme zu überschreiben, gelten folgende Konfigurationsbeschreibungen.

Wir verwenden hierfür den Parameter namens AdaptCSTAAddress.

Dieser überschreibt die für das CSTA-Monitoring verwendete Nummer. Findet kein Match statt, dann wird der Standard für den jeweiligen PBX-Typ verwendet.

Bemerkung

Beachten Sie, dass die Leitungsadresse, die für das Monitoring genutzt werden muss ausschließlich vom eingesetzten TK-System abhängt. Die nachfolgend genannten Beispiele sind nur exemplarisch. Andere TK-Systeme benötigen möglicherweise andere Leitungsadressen.

Match ist die in der Server-Leitung konfigurierte Adresse. Es handelt sich um eine PBX-Einstellung, die für alle Leitungen des PBX wirkt. Hat man mehrere Amtsköpfe auf dem PBX, dann muss man das in den regulären Ausdrücken berücksichtigen.

Das Format ist generell wie folgt: <Match1>||<Replace1>||<Match2>||<Replace2>

Beispiel

Externe Rufnummer

Gewünschte Rufnummer für CSTA-Monitoring

+49(89)840798-123

901123

+49(30)987654-567

902567

Öffnen Sie die Eigenschaften der angelegten CSTA-PBX im XPhone Connect Server unter Systemeinstellungen > Telefonie & Meetings > Telefonie > CTI und fügen Sie bei Erweiterte Einstellungen durch manuelle Eingabe einen neuen Parameter namens AdaptCSTAAddress hinzu.

Der Wert ist in diesem Beispiel:

^\+49\(89\)(840798)\-([0-9]*)$||901$2||^\+49\(30\)(98765)\-([0-9]*)$||902$2

Lassen Sie alle Sonderzeichen stehen und ersetzen Sie nur die von Ihnen verwendeten Vorwahlen bzw. Hauptrufnummern und Knotennummern.

Wenn die Leitungen bereits existieren, löschen Sie diese und legen Sie sie neu an (z.B. über den Konnektor).

Warnung

Die Einrichtung ist nur für erfahrene Techniker vorgesehen und geschieht auf eigene Gefahr. Wenn Sie Unterstützung benötigen, können Sie bei C4B eine Dienstleistung beauftragen.

TAPI-basierte TK-Systeme#

Um den Monitorpunkt für per TAPI angeschaltete TK-Systeme zu überschreiben, gelten folgende Konfigurationsbeschreibungen.

Wir verwenden hierfür den Parameter namens AdaptAddressNumbers

Dieser überschreibt die für das TAPI-Monitoring verwendete Nummer. Findet kein Match statt, dann wird der Standard für den jeweiligen PBX-Typ verwendet.

Bemerkung

Die für das TAPI-Monitoring verwendete Rufnummer können Sie z.B. die Windows Wählhilfe (dialer.exe) verwenden. Dort können Sie im DropDown-Menü „Leitung“ eine der zu verwendenden Leitungen auswählen und im DropDown-Menü „Adresse“ sehen Sie das genaue Format für die TAPI-Leitungsadresse, das Sie ggf. modifizieren wollen.

Match ist die in der Server-Leitung konfigurierte Adresse. Es handelt sich um eine Einstellung des Telefonie-Gateways, die für alle Leitungen des Telefonie-Gateways wirkt. Hat man mehrere Amtsköpfe auf dem Telefonie-Gateway, muss man das in den regulären Ausdrücken berücksichtigen.

Das Format ist generell wie folgt: <Match1>||<Replace1>||<Match2>||<Replace2>

Beispiel 1

Externe Rufnummer

Gewünschte Rufnummer für TAPI-Monitoring

+49(89)840798-123

77123

Öffnen Sie die Eigenschaften der angelegten TAPI-Telefonie-Gateways im XPhone Connect Server unter Systemeinstellungen > Telefonie & Meetings > Telefonie > CTI und fügen Sie bei „Erweiterte Einstellungen“ durch manuelle Eingabe einen neuen Parameter namens AdaptAddressNumbers hinzu.

Der Wert ist in diesem Beispiel:

  • MATCH: ^77(.*)$

  • REPLACE: $1

Es genügt i.d.R. das Präfix abzuschneiden, d.h. man kann auf dem Amtskopf verzichten. Gäbe es zwei Rufnummer 77181 und 78181 mit verschiedenen Amtsköpfen, dann müsste man die Regel so erstellen, dass der zum Präfix gehörende Amtskopf ermittelt und vorangestellt wird.

Beispiel 2

In manchen Fällen ist die Leitungsadresse des TAPI Service Providers ohne führendes Plus für die Landeskennung. Um den Monitorpunkt richtig setzen zu können, muss das Plus-Zeichen ergänzt werden.

Externe Rufnummer

Gewünschte Rufnummer für TAPI-Monitoring

+49(89)840798-123

4989840798-123

Der Wert ist in diesem Beispiel:

  • MATCH: ^(49.*)$

  • REPLACE: +$1

Warnung

Die Einrichtung ist nur für erfahrene Techniker vorgesehen und geschieht auf eigene Gefahr. Wenn Sie Unterstützung benötigen, können Sie bei C4B eine Dienstleistung beauftragen.

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