Features

Voicemail#

Voicemail gehört mit Fax, Auto Attendant und SMS zu den Unified Messaging Diensten.

Hinweise#

  • PBX und SBCs
  • Lizenzen
    • Neben den Benutzerlizenzen (VOICEMAIL) benötigen Sie IP CHANNEL-Lizenzen. Stellen Sie sicher, dass Sie über ausreichend dieser Lizenzen verfügen. XCAPI erfordert eine eigene Lizenz, die jedoch von C4B mitvermarktet wird. Ohne gültige XCAPI-Lizenz läuft XCAPI nur mit 2 Kanälen im Demomodus.

  • Ressourcen
  • E-Mail-Gateway
    • Konfigurieren Sie ein E-Mail-Gateway.

      Für viele Unified Messaging (UM)-Leistungsmerkmale ist ein solches Gateway erforderlich, beispielsweise für das Empfangen von Voicemail-Nachrichten als E-Mail-Anhang, Voicemail-PIN und weitere Funktionen.

    • Für die Integration eines Microsoft Exchange Servers steht eine entsprechende Anleitung zur Verfügung.

  • Outlook-PlugIn

Installation#

Für die UM-Dienste wird die XCAPI benötigt, installieren Sie dies über den Installationsassistenten.

Hinweis

Alternativ ist diese Komponente in dem Installationsmedium unter folgendem Pfad abgelegt:

XPhoneConnect-Version_9_0_X\Software\Server\3rdParty\xcapi

Konfiguration#

In diesem Kapitel wird beschrieben, wie die persönliche Voicemail für Benutzer eingerichtet wird.

1. XCAPI [1]

XCAPI muss konfiguriert werden, damit eine PBX oder ein SBC mit den UC-Diensten arbeiten/kommunizieren kann. Dafür stehen Anleitungen zur Integration von C4B bereit.

Zudem bietet TE-Systems TechNotes an (eine Communityanmeldung wird vorausgesetzt).

Hinweis

Alternativ finden Sie die Technotes von TE-Systems auf dem Installationsmedium unter:

XPhoneConnect-Version_9_0_X\Software\Server\3rdParty\xcapi\XCAPI_Documentation

Testen Sie mit dem XCAPI Test-Tool, ob Anrufe über den Trunk generell funktionieren:

2. Wahlparameter [1]

Die Wahlparameter dienen zur Umwandlung von internen in externe Rufnummern und umgekehrt. Sie sind notwendig für die korrekte Zuordnung zwischen Rufnummern und Benutzern.

  • Navigieren Sie in der Web-Administration zu:

    Systemeinstellungen > UM > Gateway

  • Tragen Sie im Abschnitt Wahlparameter die Rufnummer des Gateways (PBX oder SBC) ein, das den Zugang zum Telefonprovider herstellt.

    Geben Sie die Maximale Länge der Durchwahlnummern (Fax oder Voicemail) an (inklusive Präfix oder allgemeines Umleitungsziel). Wenn Ihre Faxdurchwahlen z.B. 5-stellig sind und die Voicemail-Nummern 2-stellig, tragen Sie hier 5 ein.

  • Immer wenn Sie eine Änderung im Bereich Systemeinstellungen > UM vornehmen, müssen Sie hier abschließend alle UM-Dienste neustarten:

    Systemeinstellungen > UM > Dienste

Hinweis

Im Gegensatz zu den SIP- und CTI-Wahlparametern gibt es für UM nur einen einzigen Wahlparameter. Falls jedoch mehrere Wahlparameter benötigt werden, beispielsweise für ein Multistandort-Szenario, wenden Sie sich an Ihren zertifizierten Partner oder den C4B-Produktsupport.

Lesen Sie hierfür auch unseren KB-Artikel: UM Mehrstandortbetrieb.

3. Sonstiges [1]
  • Navigieren Sie in der Web-Administration zu:

    Systemeinstellungen > UM > Allgemein

  • Nehmen Sie hier die Sicherheitseinstellungen vor:

    • UM-Dienste akzeptieren alle Nachrichten.

    • UM-Dienste akzeptieren nur Nachrichten dieser E-Mail-Server.

      Geben Sie hier die IP-Adressen oder die Hostnamen der E-Mail-Server ein, deren Nachrichten durch die UM-Dienste akzeptiert werden sollen. Klicken Sie dann auf Hinzufügen, sowie auf Speichern.

  • Erweiterte Einstellungen

    Ändern Sie diese Einstellungen nur in Absprache mit dem Produktsupport.

  • Navigieren Sie in der Web-Administration zu:

    Systemeinstellungen > UM > Gateway

  • Erweiterte Wahlparameter

    In der Regel werden die Erweiterten Wahlparameter automatisch richtig ermittelt. Sie müssen hier nur etwas konfigurieren, wenn interne Rufnummern und von außen erreichbare Rufnummern verschieden lang sind. Gesamtlänge der Nummer ohne Ortsvorwahl ist die Summe aus längster Durchwahlnummer und Hauptrufnummer. Für den Fall, dass Ihr PBX-System als Rufnummerntyp unbekannt übermittelt, müssen Sie angeben, ob die signalisierten Rufnummern die Ziffern für die Amtsvorwahl enthalten oder nicht.

  • Kanäle

    Geben Sie an, wie viele Kanäle ein Dienst maximal belegen darf. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die angegebene Anzahl exklusiv für diesen Dienst reserviert ist.

  • Erweiterte Einstellungen

    Ändern Sie diese Einstellungen nur in Absprache mit dem Produktsupport.

4. Anrufumleitungsziel und Call-Transfer

Systemeinstellungen > UM > Voicemail > Allgemein

  • Im Abschnitt Telefonie-Gateway-Routing tragen Sie die Rufnummer ein, die als gemeinsames Umleitungsziel für Voicemail dient.

    Diese Rufnummer wird allen Benutzern als Ziel für Anrufumleitungen zur Voicemailbox im Client angeboten. Die Identifizierung des Mailbox-Benutzers erfolgt über die RedirectingID.

    Hinweis

    Stellen Sie sicher, dass diese Rufnummer in der Telefonanlage (PBX) oder dem Session Border Controller (SBC) zum XCAPI-Trunk geroutet wird.

  • Sie können alternativ oder zusätzlich einen Präfix verwenden. Das Anrufumleitungsziel der Clients ist damit für jeden Benutzer unterschiedlich. Es setzt sich wie folgt zusammen:

    <Präfix>+<Extension>
    

    Hinweis

    • Stellen Sie sicher, dass dieser Präfix wie angegeben in der Telefonanlage (PBX) oder dem Session Border Controller (SBC) zum XCAPI-Trunk geroutet wird.

    • Wird Softphone oder AnyDevice verwendet, muss die Variante mit Präfix gewählt werden, da der XCC beim Verbindungsaufbau keine RedirectingID übermittelt.

  • Im Abschnitt Weiterverbinden (CallTransfer) kann die Art des Call Transfers konfiguriert werden.

    Folgende Methoden stehen zur Verfügung:

    Methode

    Beschreibung

    ECT - Explicit Call-Transfer

    • Kontrollierter Verbindungsaufbau durch Halten, Wählen und Verbinden

    • Music-on-Hold (MOH) möglich (soweit von Telefonanlage / CAPI unterstützt)

    • Es muss mindestens 1 Kanal frei sein

    • Anrufer hört keinen Freiton

    • Wenn der 2. Teilnehmer besetzt ist oder nicht abnimmt, bleibt der Anrufer in der Voicemail-Führung

    • Parameter MakeTransferCallTimeout konfigurierbar (30 Sek)

    • Nach dem Verbinden sind beide Kanäle frei

    ECT ohne halten

    • Wie ECT nur ohne halten

    ECT mit eigener MOH

    • Wie ECT, jedoch mit eigener MOH

    • In diesem Fall wird per Default die installierte Audiodatei DefaultMOH.wav aus dem Verzeichnis VoiceMailWorkflows\System\MOH\Install als Wartemusik abgespielt.

    • Falls Sie eine andere Wartemusik wünschen, dann kopieren Sie die entsprechende Audiodatei in das übergeordnete Verzeichnis VoiceMailWorkflows\System\MOH und benennen Sie die kopierte Audiodatei in DefaultMOH.wav um. In dem Fall wird nicht mehr die vorinstallierte Wartemusik-Datei aus dem Verzeichnis VoiceMailWorkflows\System\MOH\Install sondern die von Ihnen gewünschte Audiodatei abgespielt.

    Line Interconnect

    • Kontrollierter Verbindungsaufbau durch Wählen und Zusammenschalten zweier Kanäle

    • Nach dem Verbinden sind beide Kanäle belegt (Anzahl B-Kanäle berücksichtigen!)

    • Wenn der 2. Teilnehmer besetzt ist oder nicht abnimmt, bleibt der Anrufer in der Voicemail-Führung

    • Parameter MakeTransferCallTimeout konfigurierbar (30 Sek)

    Call Deflection

    • Unkontrollierter Verbindungsaufbau

    • Anrufer hört den Freiton

    • Wenn der 2. Teilnehmer nicht abnimmt, bleibt der Anrufer nicht in der Voicemail-Führung und muss ggf. erneut anrufen.

    • Nach dem Verbinden sind beide Kanäle frei

    Gerade für Transferziele aus Ansagen, Warteplätzen, UCDs und anderen Auto Attendants empfiehlt es sich, Call Deflection (unkontrollierter Verbindungsaufbau) als Methode zu wählen.

5. Message Waiting Indicator (MWI)

Öffnen Sie die Web-Administration und navigieren Sie zu:

Systemeinstellungen > UM > Voicemail > MWI

Für MWI stehen die folgenden Methoden zur Verfügung:

  • CAPI Suppl. Services

    Aktiviert/deaktiviert MWI über die von XCAPI bereitgestellte Funktion.

  • CAPI über Kennzahl

    Aktiviert/deaktiviert MWI durch Wählen einer spezifischen Kennzahl, die aus bis zu drei Teilen besteht:

    1. Präfix: Wird vor der Nebenstellennummer gewählt, an der die MWI verändert werden soll.

    2. Nebenstelle

    3. Nachwahl: Ziffern, die an Präfix plus Nebenstelle angehängt werden.

  • CTI Schnittstelle

    Die MWI-Funktionalität über die CTI-Schnittstelle kann genutzt werden, wenn sowohl die PBX als auch die Leitungen für die jeweiligen Endgeräte der Voicemail-Benutzer konfiguriert sind. Die Leitung des Endgeräts, auf dem MWI angezeigt werden soll, muss dem Voicemail-Benutzer nicht explizit als CTI-Leitung zugeordnet sein. Wichtig ist, dass die CTI-Schnittstelle (z.B. CSTA) der angeschlossenen PBX die MWI-Funktion unterstützt.

Hinweis

  • Detaillierte Anleitungen zur Einrichtung spezifischer Telefonsysteme finden Sie im Kapitel PBX/SBC Integration.

Navigieren Sie zu:

Benutzerverwaltung > Standort [> Konfigurationsgruppe] > Voicemail

  • Konfigurieren Sie im Abschnitt MWI, in welchen Situationen die MWI ein- bzw. ausgeschaltet werden soll.

  • Konfigurieren Sie die MWI-Absendernummer im Abschnitt Voicemail-Port.

6. Standorteinstellungen

Öffnen Sie die Web-Administration und navigieren Sie zu:

Benutzerverwaltung > Standort [> Konfigurationsgruppe] > Voicemail

  • Wählen Sie im Abschnitt Verwendung dieser Funktion den Radiobutton Diese Funktion verwenden aus.

  • Wählen Sie im Abschnitt Integration, in welchen Clients die Voicemail-Funktion verwendet werden soll:

    • Funktion im XPhone Connect Client verwenden

      Der Empfang und das Abspielen von Voicemails ist ausschließlich im XPhone Connect Client möglich. Ein integrierter Voicemail-Player ermöglicht das Abhören via Soundausgang des PCs oder via Telefon. Das Voicemail-Journal wird auf dem XPhone Connect Server geführt und im XPhone Connect Client angezeigt (als Teil des Anrufjournals). Die Benutzer Voicemail-Einstellungen können im XPhone Client vorgenommen werden (abhängig von den Servereinstellungen z.B. PIN ändern, Ansagen, Fernzugriff, Benachrichtigungen).

    • Funktion im Groupware-Client verwenden

      Der Empfang und das Abspielen von Voicemails ist ausschließlich in Outlook als E-Mail mit WAV-Anhang möglich. Das Voicemail-Journal wird nicht im XPhone Connect Server geführt, sondern im E-Mail-Postfach des Groupware-Clients, und es wird nicht im XPhone Connect angezeigt. Bei Verwendung dieser Integration empfiehlt sich die Installation der Client-Erweiterungen für Outlook (z.B. für den Voicemail Player. Dieser ermöglicht die Wiedergabe am Soundausgang des PCs oder via Telefon). Bitte stellen Sie sicher, dass ein E-Mail-Gateway eingerichtet ist und in den Stammdaten der Benutzer eine E-Mail-Adresse hinterlegt ist.

      Hinweis

      Beachten Sie auch die Einstellungen zum Fernzugriff.

    • Funktion im XPhone Connect Client und in Groupware-Clients verwenden

      Der Empfang und das Abspielen von Voicemails ist sowohl im XPhone Connect Client als auch in Outlook als E-Mail mit WAV-Anhang möglich. Das Voicemail-Journal wird auf dem XPhone Connect Server geführt und im XPhone Connect angezeigt. Die Verwendung dieser Integration erfordert die Installation der Client-Erweiterungen für Outlook. Bitte stellen Sie sicher, dass ein E-Mail-Gateway eingerichtet ist und in den Stammdaten der Benutzer eine E-Mail-Adresse hinterlegt ist.

  • Im Abschnitt E-Mail-Weiterleitung können Sie konfigurieren, dass eine Kopie empfangener Sprachnachrichten an eine hier zu definierende E-Mail-Adresse weitergeleitet werden.

    Sie können auch Benutzern erlauben, eine Kopie eingehender Sprachnachrichten optional an ihre eigene E-Mail-Adresse oder ggf. eine andere E-Mail-Adresse zu versenden.

    Hinweis

    Für diese Einstellungen muss ein E-Mail-Gateway konfiguriert sein.

  • Im Abschnitt SMS Empfangsbenachrichtigung können Sie bestimmen, ob die Benutzer bei Eingang von Voicemails eine Empfangsbenachrichtigung per SMS erhalten sollen und ob sie die Einstellung selbst ändern dürfen.

    Aktivieren Sie die Option Benutzer darf die Einstellung ändern, so kann der User in den XPhone Client Einstellungen, über die UM Settings, sowie über das Voicemail-Menü, die SMS-Benachrichtigung selbst ein- und ausschalten.

    Hinweis

    Für diese Einstellungen muss das Leistungsmerkmal SMS konfiguriert sein.

7. Benutzer
  • Öffnen Sie die Web-Administration und navigieren Sie zu:

    Benutzerverwaltung > Standort/Konfigurationsgruppe > Benutzer

  • Scrollen Sie zum Abschnitt Voicemail.

    Hier können Sie die tatsächlich zu verwendende Rufnummer konfigurieren.

    • Standardmäßig ist das Feld auf Stammdaten Tel Firma gesetzt, d. h. die im Feld Tel. Firma der Stammdaten konfigurierte Rufnummer wird übernommen.

    • Falls erforderlich, können Sie die Einstellung auf Andere Rufnummer ändern und eine beliebige andere Rufnummer eingeben. Diese Rufnummer wird dann von den UM-Diensten verwendet.

  • Konfigurieren Sie optional eine Direktzugangsnummer.

    Hier wird standardmäßig das Feld Tel. Mobil aus den Stammdaten benutzt.

Tipp

Die Verwendung eines Konnektors spart nicht nur erheblich Zeit, sondern ermöglicht auch eine nahtlose Automatisierung durch Anbindung an Text- oder Active-Directory-Datenquellen. Dadurch werden Benutzer automatisch erstellt und sämtliche Rufnummern übernommen.

8. Ansagen
  • Öffnen Sie die Web-Administration und navigieren Sie zu:

    Systemeinstellungen > UM > Voicemail > Ansagen

    Hier finden Sie mehrere, vorkonfigurierte Ansagen mit professionellen Ansagen-Bausteinen für die wichtigsten Begrüßungsvarianten. Sie können eine Neue Ansage erstellen oder eine bestehende bearbeiten bzw. duplizieren. Passen Sie die Konfiguration nach Bedarf an:

    Ansagenteile

    Eine Ansage kann aus verschiedenen Ansagenteilen bestehen, die Sie hier individuell konfigurieren können. Folgende Ansagenteile stehen zur Auswahl. Jeder Ansagenteil kann aktiviert checkbox bzw. deaktiviert checkbox_leer werden.

    Ansagenteil

    Beschreibung

    Ansage Teil 1

    Auswahl von Systemtexten, z.B.
    Herzlich willkommen in der Sprachbox von
    Es kann auch ein eigener Text aufgenommen bzw. hochgeladen werden.

    Aufgezeichnete Name

    Der aufgezeichnete Name des Angerufenen wird abgespielt (falls vorhanden, alternativ Rufnummer).

    Ansage Teil 2

    Auswahl von Systemtexten, z.B. Ihr gewünschter Gesprächspartner kann Ihren Anruf leider nicht persönlich entgegennehmen. Es kann auch ein eigener Text aufgenommen bzw. hochgeladen werden.

    Rückkehrdatum

    Rückkehrdatum des Angerufenen abspielen.

    Das Rückkehrdatum wird anhand der Teampräsenz des Angerufenen ermittelt.

    Ansage Teil 3

    Auswahl von Systemtexten, z.B.

    Wenn Sie uns eine Nachricht hinterlassen, melden wir uns so schnell wie möglich bei Ihnen. Vielen Dank für Ihren Anruf und auf Wiederhören.

    Es kann auch ein eigener Text aufgenommen, bzw. hochgeladen werden.

    Ansagenteil einer Ansage bearbeiten

    Klicken Sie in einer Ansage auf das Bearbeiten-Symbol Ansagenteil_bearbeiten des jeweiligen Ansagenteils.

    Folgende Einstellungen sind möglich:

    • Rufnummernfeld

      Geben Sie hier eine Rufnummer an, unter der Sie aktuell erreichbar sind, um die Ansagenteile abzuspielen play oder um Ansagen aufzunehmen Ansage_CFG_Rec.

    • Systemtext

      • Diese Texte sind vorgegeben und können nur ausgewählt, jedoch nicht geändert werden. Wählen Sie aus der Drop-Down Liste einen gewünschten Systemtext aus.

      • Alle Texte sind sortiert nach Ansagen-Teil 1,2 oder 3.

      • Wenn Sie einen Text anhören wollen:

        • Wählen Sie einen Systemtext aus.

        • Geben Sie Ihre Nebenstellennummer ins Rufnummernfeld ein (z.B. 255).

        • Klicken Sie auf Play play, Ihr Telefon klingelt - nehmen Sie den Anruf entgegen.

        • Die Ansage wird Ihnen jetzt vorgespielt.

        • Um die Ansage zu beenden legen Sie auf oder klicken auf Auflegen hang.

    • Eigener Text

      Sie können hier mit eigenen Texten arbeiten und folgende Möglichkeiten stehen Ihnen zur Verfügung:

      Ansage_CFG_upload Eigenen Text hochladen:
      • Sie können bereits vorhandene WAV-Dateien hochladen.

      • Klicken Sie auf den Button Ansage_CFG_upload und dann auf Durchsuchen.

      • Wählen Sie die gewünschte wave-Datei aus und klicken auf Öffnen.

      • Der Upload startet automatisch und die Datei wird auf Kompatibilität geprüft.

      Ansage_CFG_download Text herunterladen:
      • Eigene Texte können als WAV-Datei heruntergeladen werden, um sie ggf. zu archivieren bzw. in anderen Ansagenteilen wiederzuverwenden.

      play Eigenen Text abspielen:
      • Beim Klick auf den Play-Button play wird über die angegebene Rufnummer die Ansage abgespielt.

      Ansage_CFG_Rec Eigenen Text aufnehmen:
      • Mit Hilfe dieser Record-Taste Ansage_CFG_Rec können Sie selbst eine Ansage aufsprechen.

      • Der Aufnahme-Button ändert sich nach einem Klick in einen Aufnahme-Stopp-Button Ansage_CFG_Rec-stopp.

      • Alternativ können Sie auch mit Hilfe der Taste

        • Dial_Raute am Endgerät die Aufnahme beenden,

        • mit Dial_star abbrechen,

        • anhören mit Dial_1,

        • neu aufzeichnen mit Dial_2 und

        • speichern mit Dial_3.

      • hang Auflegen: Das Telefongespräch wird beendet.

      Beschreibungsfeld: Geben Sie hier den Inhalt der Ansage an. Dies erleichtert das Erkennen in der Übersicht der Ansagenteile.

    Aktionen

    Die Standardaktion ist vorbelegt mit Signalton und Nachricht aufzeichnen und wird ausgeführt, wenn keine Eingabe erfolgt. Es stehen folgende Aktionen zur Verfügung, die den Zifferntasten eines Telefons Dial_0 - image14 zugeordnet werden können:

    Aktion

    Individuell konfigurierbar durch Benutzer (wenn erlaubt)

    Auflegen

    Nein

    Signalton und Nachricht aufzeichnen

    Nein

    Vermittlung an benutzerdefinierte Rufnummer

    Ja

    Vermittlung an Heimarbeitsplatznummer des Angerufenen

    Nein, Nummer wird aus Stammdaten verwendet

    Vermittlung an Mobilnummer des Angerufenen

    Nein, Nummer wird aus Stammdaten verwendet

    Vermittlung an private Rufnummer des Angerufenen

    Nein, Nummer wird aus Stammdaten verwendet

    Zu weiterer Ansage verzweigen [2]

    Nein

    Unter Aktive Telefontasten während der Ansage (DTMF-Erkennung) lassen sich Tasten mit entsprechenden Aktionen verknüpfen, die während der Ansage direkt zum Abbruch der Ansage und Ausführung der definierten Aktion führen. Die auswählbaren Aktionen finden Sie in der darüberliegenden Tabelle.

    Weitere Einstellungen

    Es besteht die Möglichkeit, Wartezeiten zu konfigurieren, bevor Ansagen abgespielt werden. Bitte wählen Sie ggf. aus der Drop-Down-Liste die gewünschte Wartezeit (keine - 6 Sekunden) aus. Außerdem kann die Wartezeit, bevor eine weitere Aktion ausgeführt wird, eingestellt werden. Bitte wählen Sie ggf. aus der Drop-Down-Liste die gewünschte Wartezeit (keine - 6 Sekunden) aus.

    Soll vor dem Vermittlungsvorgang die Systemansage Wir verbinden abgespielt werden, um den Anrufer darüber zu informieren, so ist die entsprechende Checkbox zu aktivieren checkbox.

    Zusätzlich lässt sich für den Fall, dass die Vermittlung fehlschlägt, eine der folgenden Aktion ausführen:

    • Auflegen

    • Signalton & Nachricht des Anrufers aufzeichnen

    • Vermittlung an benutzerdefinierte Rufnummer (inkl. Rufnummerneingabe)

    • Vermittlung an Heimarbeitsplatznummer des Angerufenen

    • Vermittlung an Mobilnummer des Angerufenen

    • Vermittlung an private Rufnummer des Angerufenen

    • Zu weiterer Ansage verzweigen (Auswahl via Drop-Down-Liste aller Ansagen)

  • Um die erstellten Ansagen bestimmten Benutzern zur Verfügung zu stellen, navigieren Sie in der Web-Administration zu:

    Benutzerverwaltung > Standort [> Konfigurationsgruppe] > Ansagen

  • Die Regeln werden der Reihe nach ausgewertet. Es wird die Ansage abgespielt, deren Bedingungen zuerst zutrifft. Trifft keine Bedingung zu, wird die Ansage des Benutzers abgespielt. Jede Zeile definiert eine Regel, die in drei Spalten unterteilt ist:

    • Aktiv

      Aktivieren oder deaktivieren Sie diese Regel je nach Bedarf.

    • Folgende Ansage abspielen…

      Wählen Sie die Ansage aus, die abgespielt werden soll.

    • ... falls

      Definieren Sie die Bedingungen, unter denen diese Regel ausgeführt und die entsprechende Ansage abgespielt werden soll. Als Bedingungen stehen folgende Parameter zur Verfügung:

      • Datum (für Feiertage, tagesabhängige Geschäftszeiten)

      • Uhrzeit (für uhrzeitabhängige Geschäftszeiten, Tageszeiten, Nachtzeiten)

      • Präsenzstatus (für Urlaub, Krankheit, Termin, …)

      • Rufnummer (für internationale Begrüßungen)

    Hinweis

    • Das XPhone Connect Voicemail-System kennt die Termine der Benutzer, Ferien und Feiertage. Mit den Regeln präsentiert XPhone jedem Anrufer die passende Ansage, ohne dass man sich darum kümmern muss.

    • Es ist möglich, die Ansagen so zu verzweigen, dass nach einer Ansage, eine weitere Ansage abgespielt wird um ggf. weitere Optionen anzubieten.

  • Konfigurieren Sie die Standard-Ansage des Benutzers. In dem Dropdown-Menü können Sie die Ansagen auswählen, die unter Systemeinstellungen > UM > Voicemail > Ansagen erstellt wurden. Wenn der XPhone-Benutzer keine andere Ansage ausgewählt hat, wird diese Ansage verwendet.

  • Zusätzlich können Sie weitere Ansagen anbieten. Klicken Sie dafür auf Ansagen auswählen.

  • Legen Sie die Anzahl selbstgesprochener Ansagen fest. Bis zu neun Ansagen können die Benutzer auswählen und selbst besprechen.

    Personalisierte Ansagen eines Benutzers können per Telefon oder im XPhone Client per Webrecorder aufgezeichnet werden oder im WAV-Format hochgeladen werden.

  • Aktivieren Sie nach Bedarf die Checkbox Benutzer darf eine eigene Aktion für die Telefontaste ‚1‘ konfigurieren

    Ein Anrufer kann durch drücken der Taste 1 eine konfigurierte Aktion starten. Der XPhone-Benutzer kann bei aktivierter Checkbox in den XPhone Client Einstellungen oder den UM Settings folgende Aktionen auswählen:

    • Keine Aktion

    • Auflegen

    • Nachricht des Anrufers aufzeichnen

    • Vermitteln an Ihre Vertretung

    • Vermitteln an Ihre Heimarbeitsplatznummer

    • Vermitteln an Ihre Mobilnummer

    • Vermitteln an Ihre private Rufnummer

9. Testen

Ob die Ansage korrekt aktiviert, eingespielt und konfiguriert wurde, kann in einem Test überprüft werden. Sie können zuvor Datum, Uhrzeit und Anrufernummer simulieren und testen, ob die Ansage korrekt abgespielt wird. Auch die Tastenwahl via DTMF kann getestet werden.

  • Nutzen Sie die Abspielfunktionen unter:

    Systemeinstellungen > UM > Voicemail > Ansagen

  • Nutzen Sie die Funktion Voicemail-Testen unter:

    Benutzerverwaltung > Standort/Konfigurationsgruppe > Benutzer

10. Verwendung

Für die Weiterleitung der Anrufer zur Voicemail stehen mehrere, konzeptionell unterschiedliche Ansätze zur Verfügung:

  • Manuelle Anrufumleitung

    Der Benutzer kann die Anrufumleitung manuell am XPhone Client für Softphone oder Bürotelefon vornehmen. Dabei wird die Voicemail-Nummer als Ziel für die Anrufumleitung angeboten.

    vm-cf-manual

    Alternativ kann die Anrufumleitung direkt am Bürotelefon manuell eingerichtet werden.

  • Präsenzgesteuerte Anrufumleitung

    Anrufumleitungen können basierend auf der Präsenz des Benutzers gesetzt werden. Dies kann entweder manuell in den XPhone Client-Einstellungen durch den Benutzer erfolgen unter:

    Konfiguration > Präsenz > Profilname > Umleitung

    Oder dies kann auch zentral in der Web-Administration im Präsenzmanagement des Standorts bzw. der Konfigurationsgruppe konfiguriert werden.

  • Fallbackszenarien

    Bei Verwendung von AnyDevice oder Softphone können Fallback-Szenarien eine Weiterleitung zur Voicemail initiieren. Diese Fallbackszenarien können in den XPhone Client Einstellungen vorgenommen werden unter:

    Konfiguration > Geräteverwaltung > Erweitert

    vm-fallback

    Alternativ können Fallback-Szenarien für Benutzer über die Fallbackszenarien konfiguriert werden.

  • Rufzielliste/Rufweiterschaltung in PBX/SBC

    Über die PBX oder den SBC kann die Rufbehandlung so konfiguriert werden, dass der Anruf nach einer bestimmten Klingeldauer beim Anrufziel an die Voicemail weitergeleitet wird.

Fernzugriff#

Fernzugriff ermöglicht es Benutzern, ihre Voicemailbox telefonisch abzurufen und zu konfigurieren. Die meisten UM Einstellungen der XPhone Connect Clients oder UM Settings können ebenfalls über den Fernzugriff angepasst werden.

Telefon-Fernzugriff Funktionen

Voice-Menü mit DTMF-Steuerung

Die Fernabfrage ist sprachgeführt und wird mit DTMF Tönen ferngesteuert.

Fernabfrage / Löschen von Nachrichten

Nachrichten können über die Ferne abgefragt und sogar gelöscht werden. So ist es einem Außendienstmitarbeiter bereits vor Rückkehr ins Büro möglich, Nachrichten abzuarbeiten.

Mit Anrufer verbinden

Hat der Anrufer seine Rufnummer übertragen, so steht dem Benutzer auch die Funktion Mit Anrufer verbinden zur Verfügung. In diesem Fall muss man nicht erneut die Rufnummer eintippen, sondern wird direkt mit der Zielperson verbunden.

Navigation zwischen Nachrichten

Zwischen Nachrichten kann, wie bei einem Musikplayer, zur nächsten oder vorherigen Nachricht gesprungen werden.

Ansage auswählen / neu aufsprechen

Über die Ferneinwahl ist es möglich persönliche Ansagen zu ändern oder sogar neu zu besprechen.

Zugriffschutz durch PIN Code

Möchte ein Benutzer Voicemails über die Ferne, von einem fremden Telefon aus abfragen, so ist ein PIN Code notwendig, der über die Tasten via DTMF eingegeben werden muss.

Direkteinwahl durch Rufnummernerkennung

Ein XPhone Connect Benutzer kann durch seine Rufnummer erkannt und somit ins Voicemail-Abfrage Menü gelassen werden.

Konfiguration
  • Öffnen Sie die Web-Administration und navigieren Sie zu:

    Benutzerverwaltung > Standort [> Konfigurationsgruppe] > Voicemail

  • Aktivieren Sie die Option Fernzugriff zulassen.

    In den Voicemail-Standorteinstellungen lässt sich festlegen, ob Benutzer die Direktzugriffsnummer ändern dürfen. Die Direktzugriffsnummer ist die Rufnummer, die ohne PIN-Abfrage auf die Voicebox des jeweiligen Benutzers zugreifen kann. Standardmäßig handelt es sich hierbei um die Büro- sowie die Mobilfunknummer des Benutzers. Die Benutzer können auch eine beliebige, andere Nummer angeben (z.B. die aktuelle Nummer im Hotel). Voraussetzung ist, dass das Telefon, von dem Sie telefonieren, die Rufnummer überträgt. Sollte die Rufnummernübermittlung deaktiviert sein, werden die Benutzer, wie bei der Abfrage von jedem anderen Telefon auch, nach ihrer Durchwahlnummer und PIN gefragt.

    • Wenn Benutzer die Direktzugriffsnummer ändern dürfen, aktivieren Sie die Option Benutzer darf Direktzugriffsnummer ändern.

    • Aktivieren Sie die Option Bei Abfrage über Direktzugriffsnummer: PIN Eingabe erzwingen, wenn Sie aus Sicherheitsgründen bei der Abfrage der Voicemailbox immer nach der PIN fragen möchten, auch wenn die Abfrage von einer Direktzugangsnummer erfolgt.

    • Aktivieren Sie die Option Verbinden mit Anrufer zulassen, wenn Benutzer bei der Abfrage der Sprachnachrichten die Möglichkeit haben sollen, sich mit dem Anrufer zu verbinden.

  • Wählen Sie im Abschnitt Integration aus, in welchen Clients die Voicemail-Funktion verwendet werden soll. Wenn Sie eine der beiden folgenden Optionen auswählen, ist keine weitere Konfiguration erforderlich:

    • Funktion im XPhone Connect Client verwenden

    • Funktion im XPhone Connect Client und in Groupware-Clients verwenden

  • Wenn Sie jedoch die Option Funktion im Groupware-Client verwenden wählen, müssen Sie zusätzlich die Art des Zugriffs auf die E-Mail-Postfächer konfigurieren:

  • Wählen Sie MAPI oder IMAP als Zugriffsart. In beiden Fällen greift der XPhone Server stellvertretend auf die Postfächer der Benutzer zu und gibt die darin befindlichen Voicemail-Nachrichten wieder.

    • MAPI

      Im Fall von MAPI wird ein Windows-Account eingerichtet, der Zugriff auf alle Postfächer hat. Je nachdem, welcher Benutzer die Abfrage vornimmt, wird in das jeweilige Postfach geschaut und der Voicemail-Anhang wiedergegeben. Richten Sie bitte alles gemäß der MAPI-Anleitung ein.

    • IMAP

      Bei IMAP greift der XPhone Server im Kontext des Benutzers auf das E-Mail-Postfach zu. Hierfür muss der Benutzer im XPhone Client sein E-Mail-Postfach-Kennwort hinterlegen (in den Client Einstellungen > Voicemail > Button E-Mail Postfach)

      vm-mailpw

      Richten Sie auf Ihrem E-Mail-Server IMAP ein. Für Exchange-Server existiert eine IMAP-Anleitung.

Sicherheitshinweise

Die Voicemailboxen können sofort verwendet werden, sobald dem Benutzer eine Voicemail-Nummer zugewiesen und die Voicemail-Funktion im Standort bzw. der Konfigurationsgruppe aktiviert wurde. Auch der Fernzugriff über das Telefon auf die Voicemailbox wird automatisch eingeschaltet, wenn die Option Fernzugriff aktiviert wurde. In dem Fall darf der Benutzer seine Voicemailbox telefonisch abfragen und konfigurieren.

Der Fernzugriff auf die Voicemailbox übers Telefon ermöglicht u.a. das Abhören von Sprachnachrichten mit der Option, sich mit dem Absender der Sprachnachricht verbinden zu lassen. Diese Option ist nur dann zugänglich, wenn Verbinden mit Anrufer zulassen in den Voicemail-Einstellungen des Standortes bzw. der Konfigurationsgruppe aktiviert ist.

Warnung

Aktivieren Sie die Option Verbinden mit Anrufer zulassen nur dann, wenn es tatsächlich erforderlich ist. Sie können diese Option mit dem Standortkonzept auch nur für bestimmte Benutzergruppen aktivieren. Alternativ können Sie diese Option deaktivieren und die Funktion Benachrichtigung per SMS, wenn der Anrufer eine neue Voicemail hinterlassen hat, verwenden (siehe SMS Empfangsbenachrichtigung). In dem Fall wird die Rufnummer des Anrufers per SMS übermittelt und sie kann vom Benutzer am Mobiltelefon direkt gewählt werden. Hintergrund ist, dass bei einem Hackerangriff auf die Voicemailboxen durch die Option Verbinden mit Anrufer zulassen erhebliche Kosten entstehen können. Das Verfahren funktioniert, indem der Angreifer eine Nachricht auf der Mailbox hinterlässt und eine Nummer (meist mit ausländischer Vorwahl) übermittelt wird. Daraufhin wählt er sich meist mit unterdrückter Nummer oder einer anderen als die vorher bei der Sprachnachricht übermittelten Nummer in das VM-Menü ein (Wege und Mittel die korrekte PIN herauszufinden können nicht unterbunden werden), hört die hinterlassenen Nachrichten ab und lässt sich mit dem Anrufer (sich selbst) verbinden. Von diesem Moment an, kann die aufgebaute Verbindung für beliebige Gespräche verwendet werden.

Der Fernzugriff auf die Voicemailbox über das Telefon wird durch die Voicemail-PIN geschützt. Sie können über die Einstellung Voicemail-PIN (unter Systemeinstellungen > UM > Voicemail > Allgemein > Voicemail-PIN) entscheiden, welche Mindestlänge die PINs haben müssen. Bei erster Nutzung des Fernzugriffes wird die PIN individuell generiert und per E-Mail an den Benutzer versendet. Dieser kann die PIN, den Richtlinien entsprechend, abändern. Aufsteigende, absteigende und gleichlautende Ziffernreihen wie z.B. 1111, 1234, 4321 sind für die PINs nicht erlaubt.

Für einen Fernzugriff auf die Voicemailbox über das Telefon können zwei Direktzugangsnummern verwendet werden: Falls ein Anruf auf die Voicemailbox des Benutzers erfolgt und dabei die Direktzugangsnummer als Anrufer übermittelt wird, dann wird der Benutzer authentifiziert. Er bekommt Zugriff auf die Voicemailbox mit oder auch ohne die PIN-Eingabe, abhängig von der Option Bei Abfrage über Direktzugangsnummer: PIN Eingabe erzwingen in den Einstellungen:

Benutzerverwaltung > Standort [> Konfigurationsgruppe] > Einstellungen > Voicemail > Fernzugriff.

Warnung

Schützen Sie Voicemailboxen Ihrer Benutzer von unbefugtem Fernzugriff, indem Sie die Optionen Bei Abfrage über Direktzugangsnummer: PIN Eingabe erzwingen in den Standort Einstellungen setzen.

Der Voicemail-Dienst überwacht für jeden Benutzer die Falscheingabe der Voicemail-PIN und sperrt das Benutzerkonto beim Versuch, die PIN auszuspähen:

UM > Voicemail > Allgemein > Erweiterte Einstellungen:LockVoicemailUser

In dem Fall wird auch der Fernzugriff auf die Voicemailbox des Benutzers übers Telefon gesperrt. Die Anrufer können aber die Sprachnachrichten weiterhin hinterlassen.

  • Aktivieren Sie die Option Logging > UM Dienste > Administrator Alarm, damit Sie Alarmmeldungen per E-Mail bekommen.

  • Aktivieren Sie auch die Option Logging > UM Dienste > Verbindungsdaten-Aufzeichnung, um bei Bedarf die Telefonverbindungen zu und von der Voicemail zu verfolgen.

  • Falls Sie die Meldung über eine Brute-Force Attacke auf eine Voicemailbox bekommen, dann sperren Sie zunächst das betroffene Benutzerkonto, falls es vom System nicht automatisch gesperrt wurde.

    Benutzerverwaltung > [Standort] > Benutzer > [Benutzer] > Benutzer ändern > Benutzerkonto

    • Aktivieren Sie hier die Checkbox Benutzer sperren, geben eine kurze Beschreibung ein und Speichern die Einstellung.

    • Überprüfen Sie dann, ob der Benutzer selbst seine PIN mehrmals falsch eingegeben hat.

  • Sie können bei Bedarf auch den Fernzugang auf Voicemailboxen aller Benutzer für eine bestimmte Zeit sperren, insbesondere dann, wenn mehrere Benutzer von Ausspähversuchen betroffen sind.

    Benutzerverwaltung > Standort/Konfigurationsgruppe > Einstellungen > Voicemail

    • Deaktivieren Sie hier die Checkbox Fernzugriff zulassen und Speichern die Einstellung.

  • Lassen Sie für die betroffenen Benutzer neue PINs generieren

    Benutzerverwaltung > Standort/Konfigurationsgruppe

  • Markieren Sie die betroffenen Benutzer und nutzen Folgende Funktion:

    Weitere > Benutzer zurücksetzen > Zufällige Voicemail-PIN einstellen (die Voicemail-PIN wird beim ersten Fernzugriff per E-Mail zugesandt).

  • Sie können auch die Mindestlänge der PIN erhöhen und Ihre Benutzer auffordern, die PINs zu ändern.

    UM > Voicemail > Allgemein > Voicemail-PIN

    • Stellen Sie bei Mindestlänge einer Voicemail-PIN den Wert neu ein und Speichern diesen.

  • Deaktivieren Sie die Option

    Benutzerverwaltung > Standort/Konfigurationsgruppe > Einstellungen > Voicemail > Fernzugriff > Verbindung mit Anrufer zulassen.

Gefahr

Falls Sie Opfer von einem Ausspähversuch oder gar von Telefon-Hackern geworden sind, dann gehen Sie unbedingt zur Polizei und erstatten Anzeige!

Wartemusik (MoH)#

Die hier beschriebene Wartemusik kommt nur bei Voicemail und Auto Attendants zum Einsatz. D.h. sie wird nur dann abgespielt, wenn der Anrufer durch Voicemail oder Auto Attendant weitervermittelt wird. Für alle anderen Fälle ist die PBX oder der XCC zuständig.

Eigene MoH

Der XPhone Connect Server kann einem wartenden Anrufer eine Wartemusik vorspielen. Navigieren Sie hierzu in der Web-Administration zu:

Einstellungen > UM > Voicemail > Allgemein > Weiterverbinden

Konfigurieren Sie folgende Einstellung:

ECT mit eigener MOH - Kontrollierter Verbindungsaufbau durch Wählen und Verbinden.

Jetzt wird per Default die installierte Audiodatei DefaultMOH.wav aus dem Verzeichnis VoiceMailWorkflows\System\MOH\Install als Wartemusik abgespielt.

Diese Audiodateien dürfen in einer XPhone Connect Server Installation zeitlich unbegrenzt, weltweit und lizenzfrei verwendet werden.

Es werden fünf Musiktitel ohne Ansagetext, fünf Musiktitel mit deutschem Ansagetext und fünf Musiktitel mit Ansagetexten in Deutsch, Englisch und Französisch ausgeliefert. Als Ansagetexte wurden folgende Texte gewählt:

  • Bitte haben Sie einen Moment Geduld. Sie werden gleich verbunden.

  • Please hold the line. You will be connected shortly.

  • Un instant s’il vous plait. Votre appel va être traité.

Die Audiodateien stehen in zwei verschiedenen Formaten jeweils in zwei Lautstärken zur Verfügung:

  • CCITT A-Law, 8 kHz, 8 Bit für den Einsatz im XPhone Connect Server

  • PCM, 8 kHz, 16 Bit für den Einsatz in XCAPI.

Wenn Sie eine andere Wartemusik wünschen, kopieren Sie die Audiodatei in das übergeordnete Verzeichnis VoiceMailWorkflows\System\MOH und benennen Sie die kopierte Audiodatei in DefaultMOH.wav um. In dem Fall wird nicht mehr die vorinstallierte Wartemusik-Datei aus dem Verzeichnis VoiceMailWorkflows\System\MOH\Install, sondern die von Ihnen gewünschte Audiodatei, abgespielt.

XCAPI

XCAPI kann einem gehaltenen Teilnehmer während des Haltevorgangs eine Wartemusik vorspielen. Hierzu stehen vier Methoden zur Verfügung (siehe XCAPI-Konfiguration im Experten-Modus, Einstellungen des Controllers > Dienstmerkmale > Halten > Music on Hold).

Eine mögliche Quelle für die Wartemusik ist die Playlist. Dort können Sie eine oder mehrere WAV-Dateien angeben, die dann hintereinander abgespielt werden. Falls Sie eine der mitgelieferten Audiodateien als Wartemusik in XCAPI verwenden wollen, dann wählen Sie in XCAPI als Quelle die gewünschte Datei im PCM-Format.

Die Wartemusik kann in XCAPI nur während des Haltevorgangs abgespielt werden. Der wartende Teilnehmer wird nur dann gehalten, wenn im XPhone Connect Server die Einstellung ECT - Kontrollierter Verbindungsaufbau durch Halten, Wählen und Verbinden gewählt ist (siehe Einstellungen > UM > Voicemail > Allgemein > Weiterverbinden).

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