Kontakte (Directory)#
Video Tutorial#
Directory
Leistungsmerkmale#
Mit XPhone Connect haben Unternehmen jederzeit schnellen Zugriff auf alle Kontaktdaten - unabhängig von deren Speicherort (Outlook, CRM, SAP, etc.). Die Freitextsuche ermöglicht es, Kontakte in Sekundenschnelle zu finden, ohne die Daten zu replizieren. Die Mobile App sorgt für sicheren Zugriff auch unterwegs.
Anrufer-Identifizierung: Zeigt direkt beim Klingeln, wer anruft.
Hochperformante Suche: Durch Indexierung der Originaldatenquellen.
Nutzerrechte & Sicherheit: Steuerung über Active Directory & keine lokale Datenspeicherung.
Verknüpfung mit UC-Lösungen: Integrierbar mit MS Teams (Contacts by XPhone), Unify, Swyx, innovaphone uvm.
Zugriff auf das Telefonbuch Deutschland mit 30 Mio. Kontakten.
Automatische Rufnummernormierung für einheitliche Formate.
Dank LDAP-Server-Integration kann XPhone Connect in verschiedene Systeme eingebunden werden, z.B. Microsoft Outlook, SwyxIt! oder Apple iOS Adressbuch.
Hinweise#
In der XPhone Connect Installation wird das Directory in verschiedenen Betriebsarten installiert:
- XPhone Connect als UC-Lösung
In diesem Modus stehen Ihnen alle Funktionen von XPhone Connect zur Verfügung, einschließlich der Directory Services (XPhone Connect Directory).
- XPhone Connect als Directory-Service
In diesem Modus dient XPhone Connect ausschließlich der serverseitigen Anbindung an verschiedene externe Datenquellen. Die übrigen XPhone Connect Dienste stehen in diesem Betriebsmodus nicht zur Verfügung - es wird lediglich das Directory genutzt.
Zusätzlich gibt es mit Contacts by XPhone eine Standalone-Variante, die ohne den XPhone Connect Server auskommt und speziell für die Integration in Microsoft Teams entwickelt wurde.
Beachten Sie die benötigten Ressourcenbedarf zum Betrieb von XPhone Connect Directory.
Anmelden#
Melden Sie sich am Desktop des XPhone Servers an.
Öffnen Sie den XPhone Connect Server Manager und klicken Sie auf den Link XPhone Connect Directory oder auf den daneben befindlichen Button.
Das Fenster vom XPhone Connect Directory öffnet sich.
Geben Sie die Anmeldedaten eines Systemadministrators ein und klicken Sie auf Verbinden.
Die XPhone Connect Directory Administrationsoberfläche wird geöffnet.
Datenquelle#
Die grundsätzliche Konfiguration einer Datenquelle folgt immer einem ähnlichen Ablauf. Unterschiede bestehen meist in Verbindung und Authentifizierung. Das folgende Beispiel zeigt die Einrichtung von Active Directory als Datenquelle.
Klicken Sie auf Datenquelle hinzufügen.
Wählen Sie den Datenquellentyp Active Directory aus.
Klicken Sie auf Weiter.
Hinweis
Weitere Informationen im Allgemeinen und zu speziellen Datenquellen finden Sie im Kapitel Datenquellen der XPhone Directory TechDocs.
Konfiguration#
Navigieren Sie mit Weiter und Zurück durch die elf Konfigurationsdialoge oder klicken Sie direkt auf den gewünschten Abschnitt.
1. Grundeinstellungen
Geben Sie einen Namen und optional eine Beschreibung ein.
2. Server
Wählen Sie die Verbindungsart zum Active Directory:
Automatische Auswahl des Global Catalog ServersAngabe eines Active Directory oder Global Catalog Servers.Legen Sie die Authentifizierungsmethode fest.
Aktivieren Sie optional eine verschlüsselte Verbindung.
Testen Sie die Verbindung mit Verbindungstest (erforderlich für die Nutzung der Datenquelle).
3. Suchbasis
Klicken Sie auf Verbinden, um die Verzeichnisstruktur anzuzeigen.
Wählen Sie aus, welche Kontakte aus welcher Organisationseinheit bereitgestellt werden.
Aktivieren Sie bei Bedarf rekursive Suche, um untergeordnete Knoten einzubeziehen.
4. Filter
In dieser Maske geben Sie die Filterbedingungen für die zur Verfügung zu stellenden Datensätze an.
Die Filter Kontakte und Benutzer funktionieren zuverlässig, liefern aber auch Ergebnisse, die in einem Telefonbuch nichts zu suchen haben, wie z.B. administrative Benutzer oder Dienstkonten.
In diesem Beispiel wird daher ein einfacher, aber effektiver LDAP-Filter verwendet.
Deaktivieren Sie dazu die Checkboxen Benutzer und Kontakte und aktivieren Sie die Checkbox Eingeschränkt durch folgende Filterbedingungen.
Verwenden Sie im Feld Filterbedingung die LDAP-Syntax gemäß den Regeln von RFC 1960. Zum Beispiel:
(telephoneNumber=*)
Die Suche nach
TelephoneNumberliefert alle Benutzer, für die eine Telefonnummer gepflegt ist. Dies schließt andere administrative Konten oder Dienstkonten aus.Klicken Sie auf die Schaltfläche Einträge anzeigen, um zu überprüfen ob der verwendete Filter korrekt funktioniert.
5. Index Zeitplan
Konfigurieren Sie den Zeitplan für die Aktualisierung des Indexes.
Der Index ist eine Zwischentabelle, die die Suche beschleunigt. Standardmäßig wird die Datenquelle einmal pro Stunde indiziert. Das bedeutet, dass neue Benutzer im Active Directory im schlimmsten Fall erst nach einer Stunde angezeigt werden, da sie erst dann indiziert werden.
Man kann hier eine Startzeit und eine Endzeit wählen und auch das Intervall angeben, sowie die Tage wählen, an denen der Index aktualisiert werden soll.
Belassen Sie die Standardeinstellungen.
6. Datenzugriff
Hier können Sie den Cache aktivieren und die Speicherdauer angeben.
Dieser Cache wird verwendet, wenn ein bereits gefundener Kontakt innerhalb der eingegebenen Speicherdauer erneut gesucht wird.
Dadurch wird die Datenquelle entlastet.
Hinweis
Bei einer Erhöhung der Speicherdauer kann der Arbeitsspeicher des Servers stark belastet werden, da der Cache in diesem gespeichert wird. Halten Sie vor Erhöhung Rücksprache mit unserem Support.
7. Rufnummerkonvertierung
Die Rufnummernkonvertierung sorgt dafür, dass die in der Datenquelle verwendeten Rufnummern in das einheitliche internationale Format gebracht werden.
Die hier auswählbaren Wahlparameter werden in der Web-Administration konfiguriert.
Sind in der Datenquelle unvollständige Rufnummern, z.B. Nummern ohne Ortsvorwahl oder interne Rufnummern vorhanden, so werden diese mit dem gewählten Wahlparameter in das internationale Format konvertiert.
Dies kann bei mehreren Standorten auch zu fehlerhaften Konvertierungen führen, wenn z.B. eine Durchwahl 100 in München und Hamburg existiert. In diesem Fall müssen die Rufnummern in der Datenquelle mindestens im nationalen Format eingegeben werden.
Wird die Rufnummernkonvertierung deaktiviert, kann dies dazu führen, dass bei eingehenden Rufen keine Namensauflösung möglich ist.
8. Berechtigung
In der Maske Berechtigungen können Sie die Benutzer auswählen, denen diese Datenquelle zur Verfügung gestellt werden sollen.
Standardmäßig ist diese Datenquelle für alle Benutzer freigegeben.
Klicken Sie auf Hinzufügen, um eine weitere Berechtigung hinzuzufügen.
Wenn Sie die Berechtigung einschränken möchten, wählen Sie eine restriktivere Berechtigung.
Folgende Authentifizierungsmethoden sind Verfügbar:
Authentifiziert. Das Client Interface muss sich in irgendeiner Weise authentifiziert haben. Dies kann über die XPhone Benutzeranmeldung oder über das Active Directory geschehen.
Anonym ist eine spezielle Anmeldeart des LDAP Client Interfaces.
Auto Attendants können Benachrichtigungen über verpasste Anrufe oder Voicemails per E-Mail versenden. Damit in diesen E-Mails die Namen aus den Datenquellen angezeigt werden können, müssen die Auto Attendants Zugriff auf die Datenquellen bekommen.
Benutzer oder Gruppe. Sie können den Zugriff auf diese Datenquelle für einzelne XPhone-Benutzer oder auf Basis von Standort- oder Konfigurationsgruppen, sowie Active Directory Benutzer erlauben.
Außerdem können Sie den Zugriff auf ein bestimmtes Client Interface erlauben.
Microsoft 365 Gruppe wählen Sie, wenn Sie die Microsoft 365 Shared Mailbox Kontakte konfigurieren möchten.
9. Priorität
In dieser Maske legen Sie die Priorität für die Rückwärtssuche fest.
Wenn ein Anruf eingeht und zu der Rufnummer zwei Kontakte in jeweils unterschiedlichen Datenquellen vorhanden sind, dann regelt die hier einstellbare Priorität, welcher Kontakt angezeigt wird. Dabei gilt - Je höher die Zahl, desto höher die Priorität der Datenquelle.
Für die Vorwärtssuche, d.h. wenn Sie über ein Client-Interface, z.B. den XPhone Client, nach einem Kontakt suchen, spielt die Priorität keine Rolle. An dieser Stelle gilt das First Come first Serve Prinzip. Die Kontakte der Datenquelle die am schnellsten Treffer schickt, werden als erstes angezeigt.
10. Näherungssuche
Wenn Sie einen Anruf von einer Nummer erhalten, für die Sie keinen Kontakt in einer Datenquelle gespeichert haben, löscht die Kontaktsuche die letzte Ziffer, ersetzt sie durch eine Null und sucht erneut. Wurde ein Kontakt gefunden, wird dieser angezeigt, andernfalls wird die letzte Ziffer wieder gelöscht, durch eine Null ersetzt und die Suche wiederholt. Dies wird so lange wiederholt, bis ein Kontakt gefunden wurde oder keine Ziffern mehr übrig sind.
Diese Funktion ist sinnvoll, wenn die Kontakte in der Datenquelle mit einer 0 am Ende gepflegt sind. So weiß der Angerufene, welches Unternehmen angerufen hat, auch wenn die Durchwahl eigentlich nicht in den Kontakten der Datenquelle vorhanden ist.
Allerdings kann diese Funktion auch zu falschen Ergebnissen führen, da nicht alle Telefonanschlüsse Rufnummernblöcke wie 0 bis 9 oder 10 bis 99 verwenden.
Beispielsweise werden bei Mehrgeräteanschlüssen in der Regel drei MSN-Nummern als drei aufeinander folgende Rufnummern verwendet. Bei SIP-Einzelanschlüssen werden beliebige Rufnummern unabhängig von anderen Rufnummern vergeben. In diesen Fällen gehört die Rufnummer mit der 0 am Ende wahrscheinlich jemand anderem.
Darüber hinaus ist es in einigen anderen Ländern nicht üblich, die 0 als Hauptrufnummer zu verwenden.
11. Übersicht
Hier ist ein Überblick über die Einstellungen.
Sie können entweder den Datenquellen Felder zuweisen oder diese Datenquelle speichern.
Da die Struktur des Active Directory bekannt ist, erscheint ein Häkchen in der Schaltfläche. Dies bedeutet, dass kein Handlungsbedarf besteht, da das Mapping automatisch durchgeführt wurde.
Hinweis
Da die Feldnamen im Active Directory bekannt sind, müssen keine Felder manuell zugeordnet werden; die Zuordnung wurde bereits von C4B vorgenommen. Wenn Sie jedoch eine andere Datenquelle hinzufügen, deren Feldzuordnungsschema unbekannt ist, wie z.B. eine CSV-Datei, SQL oder LDAP, müssen Sie das Feldzuordnungsschema manuell hinzufügen.
Funktionstest#
Bewegen Sie im Übersichtsbereich die Maus über das Info-Symbol der Active-Directory-Datenquelle.
Im angezeigten Info-Fenster sehen Sie:
Die Anzahl der indizierten Kontakte (aktuell 125).
Den Zeitpunkt der letzten und der nächsten Synchronisierung.
Die Dauer der Aktivität dieser Datenquelle.
Eine kurze, statistische Auswertung der Zugriffe.

Im XPhone Client haben Sie die Möglichkeit, gezielt in einer bestimmten Datenquelle oder über alle verfügbaren Datenquellen hinweg nach Kontakten zu suchen, sofern Sie die entsprechenden Berechtigungen besitzen.
Klicken Sie auf das Lupensymbol im XPhone Client.
Wählen Sie die Datenquelle AD (Active Directory) aus.
Geben Sie den Namen oder andere relevante Informationen des gewünschten Kontakts ein und starten Sie die Suche.
Klicken Sie auf den gefundenen Kontakt, um die Kontaktkarte zu öffnen.
In der geöffneten Kontaktkarte wird oben rechts die zugehörige Datenquelle angezeigt.
Die Verfügbarkeit von Suchergebnissen hängt von Ihren Zugriffsrechten auf die jeweilige Datenquelle ab. Stellen Sie sicher, dass Sie die notwendigen Berechtigungen besitzen, um auf die gewünschten Informationen zugreifen zu können.

Client Interface#
Die grundlegende Konfiguration eines Client Interfaces folgt immer einem ähnlichen Ablauf, die Unterschiede bestehen vor allem in den Feldzuordnungen. Mit Ausnahme des CSV-Exports und der drei vorkonfigurierten Client-Interfaces (AppLink, XPhone Connect Adressbuch, XPhone Connect Server Dienste) sind alle anderen Client Interfaces vom Typ LDAP jedoch mit unterschiedlichen Feldzuordnungen. Das folgende Beispiel zeigt exemplarisch die Konfiguration des Client Interfaces vom Typ LDAP V2/V3.
Klicken Sie auf Client Interface hinzufügen.
Wählen Sie den Clientinterface-Typ Generisch > LDAP V2/V3 aus.
Klicken Sie auf Weiter.
Hinweis
Weitere Informationen im Allgemeinen und zu speziellen Client-Interfaces finden Sie im Kapitel Client Interfaces der XPhone Directory TechDocs.
Konfiguration#
1. Grundeinstellungen
Geben Sie einen Namen und optional eine Beschreibung ein.
Aktivieren Sie die Checkbox Beim Start des XPhone Connect Servers automatisch aktivieren, wenn Sie dies wünschen.
2. IP & Port
Ein Großteil der Client-Interfaces basiert auf Protokollen wie LDAP, die für ihren Betrieb eine IP-Adresse und einen Port benötigen. In diesem Schritt können Sie die Verbindungseinstellungen für das Client-Interface festlegen:
Geben Sie die IP-Adresse und die Portnummer an, über die Benutzer mit ihren Clients (Anwendungen oder Endgeräten) auf den XPhone Connect Server zugreifen.
Verbindungseinstellungen verwalten:
Hinzufügen: Neue Verbindungseinstellungen erstellen.
Bearbeiten: Vorhandene Verbindungseinstellungen anpassen.
Löschen: Nicht mehr benötigte Verbindungseinstellungen entfernen.
Diese Optionen ermöglichen es Ihnen, die Verbindungseinstellungen flexibel zu konfigurieren und an die Anforderungen Ihrer Infrastruktur anzupassen.
3. Authentifizierung
In diesem Schritt legen Sie fest, wie sich die Benutzer mit Ihren Clients (Anwendung bzw. Endgerät) am XPhone Connect Server anmelden. Beachten Sie, dass die Authentifizierungsarten von der Client-Anwendung unterstützt werden müssen.
- Keine Anmeldung notwendig
Es wird nicht überprüft, wer auf den XPhone Connect Server zugreift. Haben Sie bei der Konfiguration der Datenquellen den Zugriff über Berechtigungen eingeschränkt, dann können Benutzer nicht auf alle Daten zugreifen, wenn dieses Kontrollkästchen aktiviert ist.
- Angabe von Name und Kennwort
Bei dieser Authentifizierungsmethode können Sie wählen, welche Anmeldedaten verwendet werden sollen:
Benutzer können sich durch Angabe ihrer XPhone Connect Server Anmeldedaten oder durch Angabe ihrer Active Directory Anmeldedaten anmelden. Die Felder BENUTZERNAME und KENNWORT müssen hier LEER bleiben.
Benutzer müssen einen vorgegebenen Benutzernamen und Kennwort eingeben. Legen Sie hierzu im Feld BENUTZERNAME einen Benutzernamen und im Feld KENNWORT ein Kennwort fest.
Teilen Sie den Benutzern anschließend den Benutzernamen und das Kennwort mit.
- Integrierte Windowsanmeldung
Diese Checkbox ist nicht bei allen Client Interfaces vorhanden. Die Windows-Anmeldedaten der Benutzer werden automatisch weitergegeben. Beim Zugriff über einen Client müssen die Benutzer ihre Windows-Anmeldedaten eingeben. Bei einigen Clients ist es jedoch ausreichend, wenn sie bereits mit ihrem Windows-Benutzerkonto am Desktop angemeldet sind; in diesem Fall ist keine erneute Passworteingabe im Client erforderlich.
Hinweis
Falls Benutzer beim Zugriff auf ein Client Interface ihre Anmeldedaten aus dem Active Directory eingeben, muss der Benutzername im Format <Domäne>\<Benutzername> oder <Benutzername>@<Domäne> eingegeben werden.
4. Alternative Identität
XPhone Connect Directory kann den Benutzerkontext innerhalb einer LDAP-Abfrage dynamisch ändern. Damit können speziell angepasste Anwendungen per LDAP auf persönliche Kontaktdaten zugreifen. Der Admin muss dabei sicherstellen, dass der LDAP-Client, zusammen mit geeigneten Sicherheitseinstellungen, nicht Missbraucht werden kann.
- Identifikationsmerkmale
Wenn Sie die Alternative Identität verwenden möchten, aktivieren Sie die Option Alternative Identität über Filterbedingung in der LDAP-Abfrage aktivieren und wählen Sie anschließend über Identifikationsmerkmal aus, wie die Benutzer authentifiziert werden sollen. Die Authentifizierung des Benutzers findet über das LDAP-Filterelement
:authentication:=<value>statt. Dazu wird bei jeder Suchanfrage versucht, den Wert<value>in den Benutzerdaten des Active Directories oder in der XPhone Connect Server Benutzerverwaltung zu finden.
- Sicherheitshinweise
Lesen Sie unbedingt die Sicherheitshinweise und bestätigen Sie diese.
Vorsicht
Die Alternative Identität wird nur benötigt, wenn…
…Datenquellen für persönliche Kontaktdaten eingerichtet sind…
…und die LDAP-Clients nicht in der Lage sind, den Eigentümer der persönlichen Kontaktdaten über die LDAP-Anmeldung zu authentifizieren. Dies ist in der Regel der Fall, wenn es sich um Serveranwendungen oder Telefonanlagen handelt.
Das XPhone Connect Directory bietet daher die Möglichkeit, dass diese Anwendungen die Identität des Benutzers für den die Abfrage ausgeführt wird, in der LDAP-Anfrage mitgeben. Die Identität wird dabei durch ein beliebiges, benutzerspezifisches Merkmal bestimmt, das dem LDAP-Client bekannt ist und das gegen ein Attribut im Active-Directory oder in der XPhone Connect Server Benutzerverwaltung geprüft wird (z.B. Rufnummer, MAC-Adresse, Benutzername).
Hinweis
Mit der Option Alternative Identität wird die Authentifizierungs-Sicherheit vom XPhone Connect Directory für dieses Client Interface ausgeschaltet. Bitte beachten Sie deshalb Folgendes:
- Der LDAP-Client muss die Authentifizierung übernehmen.
Der LDAP-Client (z.B. eine Telefonanlage, ein Endgerät oder eine andere Server-Anwendung), der auf dieses Client Interface zugreift, muss sicherstellen, dass dieses Identifikationsmerkmal nur bei authentifizierten Benutzern in korrekter Weise verwendet wird. Das heißt der LDAP Client ist für die Authentifizierung verantwortlich.
- Schutz des LDAP-Clients vor unberechtigten Zugriffen.
Ist ein LDAP-Client nicht in der Lage eine Authentifizierung durchzuführen, muss sichergestellt sein, dass in dessen Funktionalität (insbesondere der Konfiguration) kein unbefugter Eingriff stattfinden kann. Falls es möglich ist, den Client unbefugt so zu konfigurieren, dass ein falsches Identifikationsmerkmal in die Abfrage eingebaut werden kann, ist die Vertraulichkeit der Kontaktdaten in persönlichen Kontaktdatenverzeichnissen nicht mehr gewährleistet.
- Schutz der Verbindung zwischen LDAP-Client und XPhone Connect Directory.
Die Verbindung zwischen LDAP-Client und XPhone Connect Directory muss auf folgende Weise gesichert werden:
TCIP/IP-Verbindung ausschließlich über SSL (LDAPS) einrichten (siehe Client-Interface-Konfiguration IP & Port).
Aktivieren Sie in der Konfiguration des Client-Interface unter Authentifizierung die Anmeldung per Name/Passwort. Wählen Sie in jedem Fall ein ausreichend langes Passwort. Wir empfehlen mindestens 30 Zeichen in zufälliger Reihenfolge unter zusätzlicher Verwendung von Sonderzeichen und Ziffern. Schalten Sie die Anonyme Anmeldung aus.
Schränken Sie zudem den Bereich der zulässigen IP-Adressen ein, indem Sie in der Konfiguration des Client-Interfaces unter Sicherheit die entsprechenden Einstellungen vornehmen.
Schränken Sie die Zugänglichkeit der Netzwerkverbindung möglichst durch die Verwendung von VLANs oder durch entsprechende Konfiguration von Switches, Gateways und Firewalls ein. Betreiben Sie unter keinen Umständen sichere und unsichere Clients an ein und demselben Client-Interface.
Verzichten Sie im Zweifelsfall auf die Funktion der Alternativen Identität.
5. Sicherheit
In diesem Schritt können Sie festlegen, ob der Zugriff auf das XPhone Connect Directory nur für bestimmte IP-Adressen oder IP-Adressen-Bereiche der Clients erlaubt sein soll. Dabei haben Sie folgende Möglichkeiten:
- Einzelne IP-Adressen hinzufügen
Geben Sie spezifische IP-Adressen (oder IP Bereiche) an, die Zugriff erhalten sollen.
- Zugriff beschränken auf
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Zugriff beschränken auf, um Sicherheitseinstellungen vornehmen zu können.
HinzufügenKlicken Sie Hinzufügen. Der Dialog IP-Adresse / IP-Adressbereich öffnet sich.
- IP-Adresse / IP-Adressbereich
Wählen Sie in der Auswahlliste, ob Sie den Zugriff für eine einzelne IP-Adresse oder für einen IP-Adressbereich zulassen wollen. Geben Sie im entsprechenden Feld die IP-Adresse bzw. den IP-Adressbereich ein.
Klicken Sie Ok, um die Einstellungen zu übernehmen.
- Vorhandene Einträge bearbeiten
Passen Sie bestehende IP-Adressen oder -Bereiche an Ihre aktuellen Anforderungen an.
- Zugriff beschränken auf
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Zugriff beschränken auf, um Sicherheitseinstellungen vornehmen zu können.
HinzufügenKlicken Sie Hinzufügen. Der Dialog IP-Adresse / IP-Adressbereich öffnet sich.
- IP-Adresse / IP-Adressbereich
Wählen Sie in der Auswahlliste, ob Sie den Zugriff für eine einzelne IP-Adresse oder für einen IP-Adressbereich zulassen wollen. Geben Sie im entsprechenden Feld die IP-Adresse bzw. den IP-Adressbereich ein.
Klicken Sie Ok, um die Einstellungen zu übernehmen.
- Einträge löschen
Entfernen Sie nicht mehr benötigte IP-Adressen oder -Bereiche aus der Zugriffsliste.
Klicken Sie Entfernen
. Wenn die Liste keine IP-Adresse bzw. keinen IP-Adressbereich mehr enthält, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Zugriff beschränken auf. Das Client Interface ist sonst nicht erreichbar, obwohl der Zugriff nicht beschränkt ist.
Damit steuern Sie den Zugriff auf das XPhone Connect Directory entsprechend Ihrer Sicherheitsrichtlinien.
6. Suche
In diesem Schritt können Sie festlegen, ob die Datenquellen-Priorisierung aktiv ist und wie öffentliche Verzeichnisse einbezogen werden sollen.
- Priorität der Datenquellen berücksichtigen
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um die Datenquellen-Priorisierung zu aktivieren.
Öffentliche Verzeichnisse
- In Anruferidentifizierung mit einbeziehen
Wenn öffentliche Verzeichnisse für die Anruferidentifizierung mit einbezogen werden sollen, so aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen.
- Bei Kontaktsuche durchsuchen
Einstellung, ob bzw. wie öffentliche Verzeichnisse für die Kontaktsuche verwendet werden sollen (Immer / Nie / Nur für Suchanfragen, die mit einem Punkt beginnen).
7. Rufnummernkonvertierung
In diesem Schritt können Sie einen Wahlparameter pro Client Interface festlegen, mit dem XPhone Connect Directory Rufnummern bei Bedarf automatisch vervollständigt. XPhone Connect Directory verwendet Wahlparameter, um Rufnummern der Kontakte aus unterschiedlichen Datenquellen zu normieren, d.h., in ein einheitliches Format zu bringen. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Benutzer bei einer Suche die richtigen Kontaktdaten finden.
- Wählen Sie eine Rufnummernkonvertierung aus
Hier sollte der Wahlparameter ausgewählt werden, der das Rufnummernformat am Standort der Anwender, welche dieses Client Interface verwenden, beschreibt. Er dient dazu, z.B. eine Rufnummer im internationalen Format in die kürzest mögliche Darstellungsform umzuwandeln um die bestmögliche Lesbarkeit für den Anwender zu erreichen.
- Formatierung auswählen
Wählen Sie aus der Liste ein Format aus, in welchem die Rufnummern dargestellt werden sollen.
8. Treffermengenbegrenzung
In diesem Schritt können Sie die maximale Größe der Treffermenge festlegen.
Die Begrenzung der Treffermenge entlastet die angeschlossenen Datenquellen. Zu viele Suchergebnisse können von den Anwendern nicht mehr erfasst werden und weisen auf ein zu weit gefasstes Suchkriterium hin.
9. Übersicht
In diesem Schritt können Sie die Einstellungen überprüfen, die Sie für das Client Interface vorgenommen haben. Vergewissern Sie sich, dass alle getätigten Einstellungen korrekt sind.
So beenden Sie die Konfiguration
Klicken Sie Speichern, um die Konfiguration abzuschließen und das Client Interface zu XPhone Connect Directory hinzuzufügen.
Klicken Sie Abbrechen, um die Konfiguration zu verwerfen.
Mit der Feldzuordnung fortsetzen

Klicken Sie Mit der Feldzuordnung fortsetzen, um die Zuordnung der Felder des XPhone Connect Directory Zuordnungsschemas zu den Feldern des Client Interface anzupassen.
Wenn Sie eine neue Konfiguration angelegt haben, werden Sie aufgefordert, die Konfiguration zuerst zu speichern.
Wenn Sie eine bestehende Konfiguration geöffnet haben, können Sie mit der Zuordnung fortfahren.
Funktionstest#
Um die LDAP-Schnittstelle zu testen, können Sie selbstverständlich die Anwendung nutzen, die diese Schnittstelle verwenden soll. Alternativ bietet sich als generischer Client der Softerra LDAP Browser an:
1. Installation
Laden Sie den Softerra LDAP Browser herunter und installieren Sie ihn.
Öffnen Sie den LDAP Browser.
2. Verbindung konfigurieren
Schritt 1: Neues Profil erstellen
Klicken Sie im Menü auf New.
Geben Sie einen Profilnamen ein, z.B. XPhone und klicken Sie auf Next.
Schritt 2: Serververbindung einrichten
Tragen Sie im Feld Host die IP-Adresse oder den Hostnamen des LDAP-Servers ein.
Geben Sie die Base DN ein:
vdir=vdir
Klicken Sie auf Next.
Schritt 3: Authentifizierung konfigurieren
Wählen Sie die Authentifizierungsmethode, die Sie in der Client Interface Authentifizierung festgelegt haben.
Klicken Sie auf Finish (Schritt 4 ist nicht erforderlich).
3. LDAP-Browser nutzen
Jede im XPhone Directory eingerichtete Datenquelle erscheint im LDAP-Browser als eigenständiger Adapter. Sie können durch die enthaltenen Kontakte browsen und sich die jeweiligen Attribute anzeigen lassen.
